heute zeitung journalist als polizist ausgegeben

„Na, wieder beraubt worden?“, fragt süffisant ein Gast den Wirt des Café-Pubs „Malibu“ auf dem Hauptplatz in Haid. „Nein, Gottseidank nicht“, antwortet Franz Schickmaier (59) und lächelt gequält, weil ihm der Schock vom letzten Raubüberfall noch in den Knochen sitzt.

Eine Reportage von Kurt Guggenbichler

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Wirt brutal ausgeraubt und verletzt

Die Täter, die ihm vor einigen Wochen die Brieftasche mit seiner Tageslosung gewaltsam entwendet haben, sind mittlerweile zwar gefasst und auch verurteilt, aber Schickmaier hat seitdem ein mulmiges Gefühl, wenn er unbekannten Burschen begegnet. Bei denen, die ihn überfallen haben, handele sich um drei junge Männer ausländischer Herkunft.

Zwei davon haben Schickmaier gegen 4:00 Uhr morgens, als er sein Lokal gerade zusperren wollte, angegriffen und in einem wilden Gerangel zu Boden gestoßen. Dabei versteckten sie ihre Gesichter hinter so genannten Sturmmasken. „Mit einem wäre ich möglicherweise noch fertig geworden“, sinniert der „Malibu“-Pächter, „aber als dann noch der Spezl des Angreifers über mich herfiel, war es vorbei.“ Der dritte Mann hatte wohl draußen gewartet.

„Es macht bald keinen Spaß mehr“ , sagt Franz Schickmaier (r.), der Betreiber des Cafè-Pubs „Malibu“ auf dem Haider Hauptplatz, wo er Ende Juni von drei Burschen mit Migrationshinterrund ausgeraubt wurde.

Geld im Bordell ausgegeben

Das Trio floh mit geraubten 1.500 Euro und ließ das Opfer mit einem verletzten Auge und Prellungen am Tatort zurück. Etwas später kreuzte es dann beim Taxistandplatz auf dem Hauptplatz in Haid auf, von wo aus sich die Drei dann von einem Kollegen des Taxlers Harald Spalenka (42) in ein Linzer Bordell chauffieren ließen.

migration multikulti magazin

„Ich hatte auch Dienst in dieser Nacht als die drei Ausländer bei uns aufgekreuzt waren“, berichtet Zeuge Spalenka. „Malibu“-Betreiber Kirchmaier seufzt und resümiert: „Hier macht’s schon langsam keinen Spaß mehr.“

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