Die oberösterreichischen Landtagswahlen finden aller Voraussicht nach am 26. September statt. Gemeinsam mit FPOÖ-Klubobmann Herwig Mahr präsentierte Dr. Manfred Haimbuchner das freiheitliche Programm und Team für die oberösterreichische Landtagswahl im Herbst. Kontinuität, Erfahrung und Leidenschaft würden sein „Team Freiheit“ auszeichnen, erklärte der oberösterreichische Landeshauptmann-Stellvertreter. 

Auf über 20 Prozent wollen die Freiheitlichen auch wieder bei der kommenden Landtagswahl kommen, erklärte Dr. Manfred Haimbuchner entschieden. Mit seinem Programm „Heimat, Leistung und Sicherheit“ wolle er das „Hoamatland“ auch für zukünftige Generationen lebenswert erhalten.

Freiheit als Alleinstellungsmerkmal

„Freiheit ist das Alleinstellungsmerkmal unserer Partei. Sie ist unser grundlegender politischer Auftrag“, erklärte Dr. Manfred Haimbuchner. Diese Freiheit müsse weiterhin gewährleistet sein, der FPOÖ-Parteichef erteilte den Einschränkungen der Grundrechte durch die Bundesregierung deswegen eine Absage.

Natürlich ist den oberösterreichischen Freiheitlichen aber auch wichtig, „durch verantwortungsvolle Kontrolle darüber, wer in dieses schöne Land kommt, Sicherheit zu gewährleisten“, schilderten Haimbuchner und Klubobmann Herwig Mahr. Sicherheit bedeute aber auch, den Schutz der Leitkultur zu gewährleisten, indem die christlich-abendländischen Traditionen erhalten werden.

Weil sich die Oberösterreicher durch Fleiß auszeichneten, sei der Industriestandort so erfolgreich. Die Rahmenbedingungen für die Leistung möchte Haimbuchner auch weiter gewährleisten. In der Regierungsverantwortung für das Bundesland habe sich die FPÖ darin ausgezeichnet, die Lebensqualität der Oberösterreicher zu verbessern, so Klubobmann Herwig Mahr.

Folgen der Corona-Krise durch Innovation und Zusammenhalt bewältigen

„Wir zeichnen uns durch Pragmatismus und Hausverstand aus aber wir brauchen natürlich auch Mut für Neues.“ Weichen habe man dafür bereits durch ein großes Investitionspaket gestellt. Denn es gelte zukünftig durch Innovation darauf zu setzen, die Folgen der Corona-Krise zu überwinden.

Gefragt zu seinem Gesundheitszustand nach seiner überstandenen Corona-Erkrankung erklärte Manfred Haimbuchner: „Ich fühle mich pudelwohl!“ Jetzt wolle er alle Kraft darauf setzen, dass auch Oberösterreich heil durch die Folgen der Corona-Krise komme. „Gerade nach der Pandemie ist die Innovation sehr wichtig. Die Bürger brauchen Hoffnung und Zuversicht und kein Auseinanderdividieren.“

Denn: Es werde sich die Frage stellen, wer das alles bezahlen soll. „Und dafür braucht es ein Miteinander“, erklärte Haimbuchner. Er trete außerdem für den Schutz des Privateigentums ein. Für den freiheitlichen Landeschef bedeutet Eigentum auch Freiheit.

Montag Vormittag präsentierte Manfred Haimbuchner gemeinsam mit FPÖ-Klubobmann Herwig Mahr das freiheitliche Programm:

Freiheitliche: Gegen Einschränkung der Grundrechte

Haimbuchner, seines Zeichens Jurist, sprach sich in Bezug auf Corona entschieden gegen die Einschränkung der Grund- und Freiheitsrechte durch die Bundespolitik aus: „Man hat ja gesehen, dass durch den ganze Verordnungsdschungel viele Grund- und Freiheitsrechte eingeschränkt wurden.“ Es könne nicht sein, dass die Exekutive die Rechte einschränkt und man dann alles bis an den Verfassungsgerichtshof anfechten müsse.

„Bei gewissen Gesetzen, die beschlossen wurden, hat man gewusst, dass sie nie Verfassungskonform sein können. Das ist ein Kettenverfassungsbruch und das ist einer Demokratie und einem Rechtsstaat unwürdig“, erklärte der Landeshauptmann-Stellvertreter.

Haimbuchner verspricht, in Oberösterreich zu bleiben

Dr. Manfred Haimbuchner erteilte den Fragen von Journalisten, ob er einen Wechsel nach Wien anstrebe, eine eindeutige Absage. Das schöne Bundesland Oberösterreich sei etwas besonderes und etwa mit Wien nicht vergleichbar. Am liebsten, so Haimbuchner, verbleibe er auch Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Steinhaus.

„Team Freiheit“ steht für das Miteinander

„Wir arbeiten intensiv für die Oberösterreicher und Oberösterreicherinnen und auch bis zum Wahltermin haben wir noch viel zu tun.“, erklärte Klubobmann Mahr. Haimbuchner zog Resümee über die gemeinsam geübte Verantwortung in der Koalition mit der OÖVP. Erfolgreich habe man das Leben in Oberösterreich spürbar verbessert. Diesen Kurs will Haimbuchner fortsetzen, erklärte er entschieden.

„Wir waren immer für das Miteinander von Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie das Miteinander von Wirtschaft, Industrie, Tourismus und Umweltschutz.“ In Oberösterreich, so Haimbuchner, habe man gezeigt, dass diese Symbiose funktioniere. Als Politiker müsse man die Menschen mögen, so Haimbuchner. Stolz präsentierte der oberösterreichische Parteichef sein „Team Freiheit“, das vielschichtige Persönlichkeiten vom freiheitlichen Urgestein Günther Steinkellner bis hin zur jüngsten Kandidatin Stefanie Hofmann (geboren 1994) aufweist.

Das Team zeichne sich durch viel Erfahrung, hohe Motivation und Leidenschaft zur Gestaltung der Zukunft der Heimat Oberösterreich aus. Betont habe man in Oberösterreich darauf geachtet, dass viele Frauen für die FPÖ kandidieren. So soll zukünftig ein Drittel der freiheitlichen Vertretung im Landtag weiblich sein.

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