Die Installation des iranischstämmigen Journalisten und Moderators Michel Abdollahi sorgt in Hamburg für Wirbel: Das dort anlässlich des 70. Jahrestags des Grundgesetzes aufgestellte „Kunstprojekt“ wurde wiederholt beschädigt.

Dabei sollte der Schwamm symbolisch in der Hamburger Innenstadt Hass und Rassismus aufsaugen. Teile des Schwamms wurden jedoch herausgerissen und in die Binnenalster geworfen – zum Schaden der Wasservögel. Nun muss der gigantische Schwamm umziehen.

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BRD-Tournee

Bereits seit gerauber Zeit befindet sich der Mega-Schwamm in Deutschland auf Tournee. In Hamburg wurde er laut Medienberichten im Herbst 2016 Opfer eines angeblich fremdenfeindlichen Brandanschlags. Die zweite Ausstellung vor dem Stuttgarter Landtag verlief hingegen friedlich. Bei seiner anschließenden Zurschaustellung in Augsburg wurde er von tobenden Kindern komplett in Stücke gerissen.

Jetzt prüft die Hamburger Polizei die erneute Attacke auf den Anti-Rassismus-Schwamm. „Ich hoffe der Schwamm wird zu zahlreichen Diskussionen anregen“, hatte Abdollahi betont. Dies dürfte ihm zweifelsohne gelungen sein.