Eine Vergleichsstudie zwischen geimpften und ungeimpften Kindern aus dem US-Bundesstaat New York kommt zum Ergebnis, dass ungeimpfte Kinder im Allgemeinen gesünder sind. Es wurde gezeigt, dass Allergien beispielsweise bei den geimpften Kindern viermal häufiger auftreten und auch Krankheiten wie Asthma oder Diabetes bei den ungeimpften Kindern kaum vorkommen. Auch autistische Störungen oder ADHS (Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung) sind offenbar viel seltener bei Ungeimpften.

  • Ergebnis einer Vergleichsstudie zwischen geimpften und ungeimpften Kindern zeigt, dass ungeimpfte Kinder im Allgemeinen gesünder sind
  • Keine autistischen Störungen, Krampfanfälle oder Diabetes bei ungeimpften Kindern
  • Allergien bei geimpften Kindern 4-mal häufiger; ADHS fast 5-mal
  • Andere Studie aus 2020 kommt zu ähnlichen Ergebnissen
  • Children’s Health Defense listet Studien auf, die zu vergleichbaren Schlüssen kommen

ICAN (Informed Consent Action Network) bedeutet übersetzt „Aktionsnetzwerk für informierte Zustimmung“. Es untersucht die Sicherheit von medizinischen Verfahren, Arzneimitteln und Impfstoffen und klärt die Öffentlichkeit auf. Eine „informierte Zustimmung“, also eine Einwilligung in eine Behandlung nach erfolgter Aufklärung über mögliche Risiken und Nebenwirkungen ist das Ziel. Verglichen wurden dabei diverse Inzidenzen unterschiedlicher Krankheitsbilder bei Kindern, die Impfungen gegen Krankheiten wie Hepatitis B oder Dipthterie-Tetanus-Kombi-Impfungen erhielten und jenen, die keine entsprechenden Vakzine bekamen.

Ungeimpfte laut Studie eindeutig gesünder

In der Studie wurden die Gesundheitsdaten ungeimpfter Kinder aus Familien des Bezirkes Ulster (Bundesstaat New York) mit den allgemeinen Gesundheitsdaten für Kinder der US-Gesundheitsbehörde CDC verglichen. Es wurde festgestellt, dass bei den geimpften Kindern die Häufigkeit von Lebensmittel- und Umweltallergien viermal höher ist, Asthma über siebenmal so oft vorkommt und ADHS beinahe fünfmal so oft.

Auch Diabetes kommt in der Gruppe der Geimpften deutlich häufiger vor: Typ 1 wurde bei 22,3 von 100.000 und Typ 2 bei 13,8 pro 100.000 Kindern festgestellt. Autistische Störungen wurden bei einem von 54 geimpften Kindern diagnostiziert. Ekzeme sind bei den geimpften Kindern 12-mal so oft aufgetreten.
Bei den ungeimpften Kindern hingegen wurden keine Fälle von autistischen Störungen, Krampfanfällen, Diabetes oder Zuckerkrankheit festgestellt.

Zustand Rate bei ungeimpften Ulster Kindern Hintergrundrate
Allergie – Lebensmittel 2% 8%
Allergie – Umwelt 2% 8.4%
Asthma 1% 7.5%
Krampfanfälle 0% 0.6%
Diabetes 0% Typ 1: 22.3 von 100,000

Typ 2: 13.8 von 100,000

Autismus-Spektrum-Störung 0% 1 von 54 Kinder
Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung 2% 9.4%
Ekzem 1% 12%

 

Weitere Studien bestätigen die Hypothese

Eine andere, im Jahr 2020 veröffentlichte Studie mit dem Titel „Analyse der gesundheitlichen Folgen bei geimpften und ungeimpften Kindern: Entwicklungsverzögerungen, Asthma, Ohrinfektionen und Magen-Darm-Erkrankungen“ kam zu ähnlichen Ergebnissen. Die Schlussfolgerung der Wissenschaftler ist, dass bei geimpften Kindern die Wahrscheinlichkeit für Entwicklungsverzögerungen, Asthma oder Ohrinfektionen erhöht ist. Es wurde auch festgestellt, dass sich dieses Verhältnis weiter verschlechtert, je mehr Impfungen ein Kind bekam und je jünger das Kind bei der Verabreichung war. Weiter verschlechterte sich das Verhältnis, wenn der Diagnosezeitpunkt vom Alter von drei Jahren auf fünf Jahre erhöht wurde. Entwicklungsverzögerungen wurden noch häufiger festgestellt, wenn der Beobachtungszeitraum vom Alter von 6 bis 12 Monaten auf 18 bis 24 Monate erhöht wurde:

Übersetzung aus der Studienzusammenfassung: „Die Impfung vor dem Alter von 1 Jahr war mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für Entwicklungsverzögerungen (…), Asthma (…) und Ohrinfektionen (…) verbunden. In einer Quartilsanalyse wurden die Probanden nach der Anzahl der im ersten Lebensjahr erhaltenen Impfstoffdosen gruppiert. In den Quartilen 3 und 4 (in denen mehr Impfdosen verabreicht wurden) wurden im Vergleich zu Quartil 1 höhere Chancenverhältnisse für alle vier betrachteten Gesundheitszustände beobachtet. In einer zeitlichen Analyse zeigten Entwicklungsverzögerungen einen linearen Anstieg, wenn die Altersgrenzen von 6 bis 12 auf 18 bis 24 Monate erhöht wurden (…). Leicht höhere Chancenverhältnisse wurden auch für alle vier Gesundheitszustände beobachtet, wenn der Zeitraum für eine Diagnose von 3 Jahren auf 5 Jahre verlängert wurde.“

Aufgrund zumindest dieser beiden Studien liegt die Vermutung nahe, dass ungeimpfte Kinder deutlich gesünder sein könnten. Das ICAN hat sich deshalb mit einem Schreiben an die Gesundheitsbehörden gewandt. Diese antworteten entweder nicht oder erklärten, dass Impfungen der beste Schutz für die Gesundheit der Kinder wären – ohne auf die Studiendaten einzugehen. Die Organisation „Children’s Health Defense“ rund um Robert F. Kennedy Jr. listet hier weitere Studien auf, die in die Richtung deuten, dass ungeimpfte Kinder eindeutig gesünder sind als geimpfte.

Das könnte Sie auch interessieren: