Europa ist wohl am Ende. Trotz aller Erwartungen wird unser Kontinent nie mehr sein, wie wir ihn seit Jahrhunderten kennen, und zwar „abendländisch“. In seinem neuen Buch gibt David Engels die Antwort, was der Einzelne trotzdem tun kann.

Das Abendland wird derzeit von einer Vielzahl an Problemen erdrückt, und die zunehmende Last nimmt nicht ab: Außereuropäische Clans kontrollieren weitgehend die Großstädte, das klassische Geschlechterbild wird immer mehr aufgelöst, der Mittelstand zerrieben zwischen dem Prekariat und der Elite, nationale Identitäten und Sprachen von der übermäßigen Amerikanisierung verdrängt, der demographische Kollaps der heimischen Bevölkerungen steht bevor  – und das ist noch längst nicht alles.

Umstürze und Kultureinbrüche sind unausweichlich

Der belgische Althistoriker David Engels stellt in seinem neuesten Werk „Was tun?“ (Renovamen Verlag) die Frage, wie die „letzten Abendländer“ den täglichen persönlichen Kampf mit adäquaten Lösungen bewältigen können. Zuerst müsse man sich kühl eingestehen, dass geistige Umstürze und Kultureinbrüche in den nächsten Jahren unausweichlich sind.

Wenn die Europäer überleben wollen, müssen sie die eigene Identität stärken und festigen sowie eine Zusammenarbeit ähnlicher Gruppen überall in Europa anstreben, ganz nach dem lateinischen k. u. k.-Wahlspruch „viribus unitis“ (dt.: „Mit vereinten Kräften“).

Kulturerhalt: Eigene Parallelgesellschaften als Schlüssel?

Engels betont dabei, wie wichtig es ist, nicht in den Sog jener Gruppen zu geraten, die ihre eigene Identität verlieren, sondern eher eigene „Parallelgesellschaften“ (unter vielen außereuropäischen) bilden zu müssen. Es bedarf dabei eigener Regeln und des Schutzes, der Pflege und Weitergabe des echten Kulturguts ihrer Vorfahren.

Der klassische politische Bereich wird immer mehr an Bedeutung verlieren, die Vorbildwirkung von Alltags- und Familienleben, die Ordnungskraft wachsender, gut vernetzter Gruppen, der Aufbau eines alternativen Bildungssystems und die Schaffung einer echten Gegenöffentlichkeit sind dabei die notwendigen Schlüsselkomponenten des menschlichen Zusammenlebens und eines neuen Erstarkens der Europäer.

Das Buch kann direkt auf der Verlagsseite bestellt werden. Fazit: Klare Kauf- und Leseempfehlung!