Der Wahlkampf scheint für Mainstream-Medien und schlecht lackierte Altparteien nicht gerade rund zu laufen. Weil über Sachthemen nachzuplappern oder in den „hauseigenen“ Medien immer wieder dieselben Geschichten aufzuwärmen nicht mehr reicht, muss eben wieder die gute alte „Diffamierungs-Keule“ herhalten…

Ein Kommentar von René Rabeder

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Hetz-Kampagne gegen Wochenblick

Also wird der Begriff des „Rechtsextremismus“ in diesen Tagen von Medien und Politik wieder sehr inflationär verwendet. Auch der „Wochenblick“ ist aktuell wieder das Ziel einer großangelegten Hetz-Kampagne. In einer Aussendung der Presseagentur „APA“ wurden wir ungeniert als „rechtsextrem“ beschimpft. Und der Mainstream schreibt es fleißig ab. Wahrscheinlich, weil wir standhaft unserem Credo treu bleiben und schreiben, was alle anderen zu gerne verschweigen würden.

Es gibt eine unmissverständliche Definition aus dem Innenministerium, was „rechtsextrem“ eigentlich bedeutet. Im Verfassungsschutzbericht des Jahres 2017 steht, dass für die Sicherheitsbehörden diejenigen „rechtsextrem“ seien, die „die Normen und Regeln eines modernen demokratischen Verfassungsstaates ablehnen und diesen mit Mitteln beziehungsweise Gutheißung von Gewalt bekämpfen.“ Gewalt ist also eine essenzielle Zutat des Extremismus.

Nicht zuletzt deshalb macht „Wochenblick“-Chefredakteur Christian Seibert auch klar: „Als Redakteure des Wochenblicks sind wir Journalisten und keine Aktivisten. Extremismus in jedweder Form liegt uns fern. Ich halte es für gefährlich, ein Medium wie das unsere, leichtfertig damit in Verbindung zu bringen. In derartigen Angriffen orte ich den Versuch, einem erfolgreichen Medium in geschäftsschädigender Art und Weise Schaden zuzufügen“.

„Als Redakteure des Wochenblicks sind wir Journalisten und keine Aktivisten“

Im Falle des Umgangs mit freien Journalisten wird jedenfalls der perfide Versuch mit der bewussten Verwendung eines falschen Kampfbegriffes eine neue, stumpfe Waffe im argumentativ ansonsten sehr schwach bestückten Arsenal zu etablieren, schon sehr deutlich.

Auch ein Angriff auf unsere Leser

Natürlich spielt hier auch der Faktor Neid eine große Rolle. Gerade der „Wochenblick“, der mit seiner kleinen und bodenständigen Redaktion in Sachen online-Relevanz schon seit geraumer Zeit mit den bedeutendsten Massenmedien wie „Krone“ oder „ Heute“ in einer Liga spielt und nun sogar mit einem eigenen live TV-Format auf Facebook regelmäßig über 80.000 Zuseher vor die Bildschirme lockt, ist dem Mainstream ein Dorn im Auge.

Um das ganz klar zu machen: Solche Entgleisungen der Konkurrenz verurteilen wir aufs Schärfste. Zumal mit diesen Anwürfen immer wieder versucht wird, auch jeden einzelnen Leser und unbescholtenen Bürger mit in das vermeintlich „rechtsextreme Boot“ zu setzen.