HC Strache im Wochenblick-Exklusiv-Interview

Im 50-Minuten-Interview mit dem „Wochenblick“ kann HC Strache nach der Hausdurchsuchung erstmals ausführlich Stellung beziehen. +++ Wie es soweit kommen konnte. Welche Attacken es vor und nach Ibiza noch gab. +++ Warum er mittlerweile nicht mehr an Zufälle glaubt und was er eigentlich mit seiner FPÖ in der Regierung noch vorgehabt hätte.

Nach der Hausdurchsuchung gegen den ehemaligen Vizekanzler ging dieser in die Gegenoffensive und sprach mit zahlreichen Journalisten. Dem „Wochenblick“ gab er aber jetzt ein ausführliches Exklusiv-Interview. In diesem spekuliert er gemeinsam mit dem Leiter des „Wochenblick“-Clubs, Stefan Magnet, ob hinter den Aktionen gegen seine Person vielleicht ein Plan stehen könnte, ihn mit allen Mitteln los zu werden.

Abhöranlage – Ibiza-Falle – Autobombe

Und Strache schließt nicht aus, dass es Kreise geben könnte, die ihn unter allen Umständen weghaben wollen. Im Interview stellt er einen Zusammenhang her, von geheimen Abhöranlagen in seinem Büro bis hin zu einer geplanten Autobombe: „Unglaublich, mit welcher Systematik hier Dinge passieren. Und das sollte man nicht einfach wegwischen.“

Mögliche Gründe: Zu viel Macht? Zu wenig Globalisierung?

Stefan Magnet konfrontiert HC Strache im Interview mit der These, dass die FPÖ aus Sicht der mächtigen Altparteien zwei Fehler gemacht habe: 1. Man habe begonnen die alten Machtstrukturen mit neuen FPÖ-Leuten aufzufrischen, was dort als Angriff verstanden wurde. 2. Die FPÖ wollte das Spiel der Globalisten nicht bedingungslos mitspielen. Strache schließt nun nicht aus, dass diese zwei Gründe mit-entscheidend waren, dass die FPÖ so brutal bekämpft wurde und wird: „Viele haben gedacht, wenn wir in die Regierung eintreten, dann werden wir uns selbst sehr rasch entzaubern.“ Als dies nicht geschehen sei, wurden die Globalisten panisch.

Strache: „Abschaffung der GIS-Gebühren wäre fix gewesen“

Der Ex-Vizekanzler zählt im Interview eine Reihe von Maßnahmen auf, welche mit dem Koalitionspartner ÖVP vereinbart gewesen wären und was demnächst hätte kommen sollen. Nicht nur der radikal politische Islam hätte in Österreich verboten werden sollen. Auch die ORF-GIS-Zwangsgebühr hätte abgeschafft werden sollen, was offenbar schon fix mit der ÖVP vereinbart gewesen wäre. All diese Maßnahmen und viele weitere konnten nun nicht mehr umgesetzt werden.