Damit hatte Sebastian Kurz wohl nicht gerechnet: Nach der Veröffentlichung eines Videos-Statements, wo er erklärt, warum er Innenminister Herbert Kickl aus dem Amt entlassen hat, erntet er heftige Kritik auf Facebook. Ein wahrer Shitstorm!

„Nach dieser Aktion, lieber Sebastian, hast du eine Stimme weniger. Sorry, das was sie da jetzt inszeniert haben geht gar nicht.“ So schreibt ein Walter Z. unter das Kurz-Video und erhält dafür massiven Zuspruch: 1.943 Likes!

Sympathie verloren

Ein anderer Nutzer, Lothar L., möchte kein Kurz-Fan mehr sein. „Sie waren mir mal sympathisch… jetzt zeigen Sie ihr wahres Gesicht.“ 1.263 Likes! So eine enorme Zustimmung auf kritische Kommentare auf einer Politiker-Seite ist äußerst ungewöhnlich, versichert ein Social-Media-Experte gegenüber dem „Wochenblick“. Normalerweise sind auf so einer Seite eben fast ausschließlich Fans des Politikers. Wenn diese sogar schon so schreiben, wie würden erst die Gegner reagieren?

Wirbel im Netz: Hat sich Kurz verschätzt?

Derzeit läuft eine noch nie dagewesene Solidarisierungswelle in den sozialen Medien: zu Gunsten der FPÖ. Denn ihre Fans fühlen sich ungerecht behandelt, weil Minister Kickl „willkürlich“, wie sie bemängeln, das Amt räumen musste. „Obwohl der beste Innenminister noch nie in Ibiza war verdammt!?!!!“ ärgert sich ein blauer Fan.  Unter dem Video zu Kickls Entlassung auf der Kurz-Facebook-Seite jedenfalls gehen die negativen Kommentare munter weiter. Bislang mehr als 3.000 Kommentare von Nutzern aus ganz Österreich