Heftige Diskussion: Wer hat Schuld an Demokosten?
Die Kongress-Demo vom vergangenen Herbst. Foto: "Wochenblick"

200.000 Euro kostete die linksradikale Demonstration vom vergangenen Herbst den österreichischen Steuerzahler („Wochenblick“ berichtete). Nun entbrannte wieder die Diskussion um das linke „Pflasterspektakel“: Wer hat Schuld an den horrenden Kosten für die Demo?

383 Polizeibeamte

Das schockierte steuerzahlende Bürger: Eine parlamentarische Anfragebeantwortung des Innenministeriums zeigte, dass die „politisch korrekte“ Demonstration gegen einen rechten Kongress in den Linzer Redoutensälen vom vergangenen Herbst sage und schreibe rund 200.000 Euro kostete.

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383 Polizeibeamte waren im Einsatz – vor allem um die Versammlungsfreiheit der Veranstalter des Rechten-Kongresses zu gewährleisten und sie vor Übergriffen zu schützen, wie auch die Einschätzung des österreichischen Verfassungsschutzes aus Wien bestätigte.

Fast 6.000 Euro Kosten wegen Sachbeschädigung

Gewisse Boulevardmedien ignorieren aber die teure Agitation der Demonstranten nach wie vor und sehen die Schuld beim Veranstalter des Kongresses und nicht bei den linksradikalen Randalierern, die immer wieder enorme Sachbeschädigungen begehen und für die Linzer Demonstration sogar vom SPÖ-Bundeskanzler hofiert wurden.

Bei der Demonstration kam es auch zu Sachbeschädigungen in Höhe von fast 6.000 Euro, mehrere Gebäude wurden von den Extremisten attackiert.

Politik reagiert

Vizebürgermeister und Sicherheitsreferent der Stadt Linz Detlef Wimmer (FPÖ) reagierte umgehend und zeigte sich besonders in Hinblick auf die schwierige Personalsituation der Linzer Polizei verärgert über den Aufwand:  „Abgesehen von den horrenden Kosten, die der Polizei durch den Einsatz entstanden sind, kommt noch die zeitliche Inanspruchnahme für die Beamten hinzu, die in Linz bereits grenzwertig ist. Personalknappheit gepaart mit einem Kriminalitätsanstieg von fast 20 Prozent bringt die Linzer Polizei an den Rand der Belastbarkeit.“

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