Der Nachrichtensender Deutsche Welle führte die Maskenanhänger am 18. Januar gehörig vor. Während Deutschsprachige den Außenminister der BRD, Heiko Maas, gemeinsam mit seinem türkischen Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu unter Masken verhüllt präsentiert bekamen, sahen Türken und andere Nationen beide Politiker ohne Maske in der selben Pressemitteilung. Wurde die Maske etwa nur für das Foto aufgesetzt, um die Deutschen zu täuschen? Der Verdacht liegt nahe.

Im Bericht ging es darum, dass Heiko Maas sich einen Konsens zwischen der Türkei und der EU wünscht. Ungeachtet der Tatsache, dass Erdogan Islamisten unterstützt und die EU mit der Drohung von Grenzöffnungen unter Druck setzt, träumt Außenminister Maas davon, dass „alle Möglichkeiten und Potenziale genutzt werden“, um eine diplomatische Lösung mit der Türkei zu finden.

Maskerade nur für deutsches Publikum

Während Deutschland auf einen absoluten Lockdown vorbereitet wird, was soviel bedeuten könnte, dass inklusive dem öffentlichen Nahverkehr alles geschlossen wird, bereist Heiko Maas gut gelaunt die Welt. Um seine Wähler daheim an der Nase herumzuführen, setzte er dann für das Foto in den deutschen Medien extra eine Maskerade auf, ebenso Erdogan. Es beschleicht einen der Eindruck, dass beide unter ihren Masken hämisch grinsen.

Mit der Türkei alles in bester Ordnung?

Ungeachtet der Tatsache, dass die Türkei die Griechen seit Monaten in ihren Gewässern terrorisiert und ihnen Gebiete abspenstig machen will, so dass sogar die Nato Kriegsschiffe schicken musste, erweckte Heiko Maas den Eindruck, als wäre alles in bester Ordnung. Die Türkei reagierte auf die Kriegsschiffe gewohnt überheblich und kündigte an, Missionen auf griechischem Territorium unter dem Deckmantel der Erkundung von Bodenschätzen fortführen zu wollen. Der türkische Präsident Erdogan zeigte der Nato damit deutlich, dass er sie nicht ernst nimmt. Er lenkte erst ein, als die EU und die Nato mit Sanktionen drohte. Bei Geld hört der Spaß bekanntlich auf.

Gespräche über Grenzverletzungen

Nächsten Montag wollen Griechenland und die Türkei Gespräche fortsetzen, um darüber zu sprechen, ob die Türkei die Grenzverletzungen beendet. Bereits im Dezember hatte Erdogan verkünden lassen, dass er seine Beziehungen zur EU verbessern möchte. Wenn er das wirklich beabsichtigte, wären seine Kriegsschiffe längst aus griechischen Gewässern verschwunden.

Griechische Medien berichten derweil, dass der türkische Außenminister Cavusoglu sich freundlich an Maas wandte, aber zeitgleich Griechenland mit einem Krieg drohte.

Indes belästigt die türkische Küstenwache griechische Fischerboote mit 12-mm-Maschinengewehren: