Vizekanlzer Strache (r.) gratulierte Haimbuchner zu seiner Wiederwahl.

Der Vorsitzende der FPÖ Oberösterreich, Manfred Haimbuchner, wurde beim Landesparteitag am Samstag im Linzer Design Center mit 97,3 Prozent der Stimmen von der Parteibasis bestätigt. Einer der ersten Gratulanten war Vizekanzler HC Strache, der dem Parteitag ebenfalls beiwohnte.

Beständigkeit gefordert

Bereits zuvor hat Landeshauptmann-Stellvertreter Haimbuchner die Parteidelegierten mit einer Rede auf zukünftige Aufgaben eingeschworen: „Wir werden alles daran setzen, dass kein Weg an uns vorbei führt und alles dafür geben, dass weder rote noch grüne Experimente in der Landesregierung stattfinden können.“, sagte der alte und neue Chef der FPÖ Oberösterreich.

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Seit dem Jahr 2010 Vorsitzender

Die Partei stellte sich geschlossen hinter ihren Obmann. Haimbuchner bekam 97,3 Prozent der 476 Delegiertenstimmen und liegt damit gleichauf mit seinem Ergebnis von 2016. Der 40-Jährige führt die Landespartei seit 2010 an. Im weiteren Verlauf des Landesparteitages stimmten die Delegierten über die vorliegenden Anträge ab. Der vom Landesparteipräsidium eingebrachte Leitantrag unter dem Titel „Heimat. Land. Leistung.“ wurde von den Delegierten einstimmig angenommen. 

Leistungsträger stärken

Mit diesem Beschluss schärft die FPÖ Oberösterreich ihr Profil. Die Heimat solle bewahrt werden, damit kommende Generationen „friedlich und im Rahmen eines aufgeklärten, abendländischen, freiheitlich-demokratischen Europas“ leben könnten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt demnach in der Entwicklung ländlicher Regionen Oberösterreichs und in der Stärkung der Leistungsträger der Gesellschaft.

Aufruf zur Geschlossenheit

Heimbuchner mahnte, dass die Partei geschlossen in die EU-Wahl am 26. Mai gehen müsse. Dem pflichtete auch Vizekanzler HC Strache in seiner Rede bei. Bei einigen der Mitbewerber würden wegen der EU-Wahl die Nerven bereits blank liegen: „Vor allem, weil wir in manchen Umfragen schon die SPÖ überholt haben und an zweiter Stelle liegen. Da werden die Genossen natürlich nervös, das verstehe ich.“, so Strache.