Eine größere Anzahl Österreicher folgte am Mittwochnachmittag dem Aufruf der FPÖ zur Demonstration am Wiener Heldenplatz. 

Bereits zu Beginn der Veranstaltung gegen 16:30 waren mehrere hundert Menschen vor Ort, um ihren Unmut über die ihrer Ansicht nach überzogenen Maßnahmen der Regierung kundzutun. In der Menge finden sich auch Leute, welche auf Schildern Botschaften in Richtung der Politik senden. Wochenblick hat für Euch die wichtigsten Eindrücke der etwa 45-minütigen Kundgebung vor Ort eingefangen.

Eröffnungsrede: Jubel und Zustimmung am Heldenplatz

Als erster Redner ergriff FPÖ-Stadtrat Maximilian Krauss das Wort. Bei der Frage, ob die Bürger ein „Ende des Wahnsinns und des Überwachungsstaats“ wollten, bekundete die Menge lautstark ihre Unterstützung und Zustimmung zum Gesagten.

Heimische Betriebe schwer von Krise getroffen

Als nächster Redner folgte ihm Günter Koderhold, der selbst Mediziner ist und die Nichteinhaltung der Pandemiepläne sowie einen Mangel an validen Zahlen kritisierte. Es folgten Stimmen aus der Wirtschaft, die von den Schwierigkeiten, den Betrieb fortzuführen berichteten sowie den Problemen mit Kurzarbeit, viele Unternehmer hätten zudem Menschen entlassen müssen. Gerade im grenznahen Raum käme die Schließung der Übergänge zudem teuer zu stehen.

Nepp: „Neue Normalität ist absurd“

Als Hauptredner der Veranstaltung fungierte FPÖ-Vizebürgermeister Dominik Nepp. Er bedankte sich für das zahlreiche Erscheinen. Er wies auf die Baby-Elefanten am Boden hin, welche den vorgeschriebenen Mindestabstand weisen sollen: „Da sieht man schon wie absurd und bizarr diese neue Normalität ist.“ Dadurch sei das Zusammenkommen am Heldenplatz nicht nur irgendein Protest, sondern ein „Akt der staatsbürgerlichen Notwehr“.

„Wir holen gemeinsam unsere Freiheit zurück“

Wenn die türkis-grüne Regierung, der „in letzter Zeit die Sicherungen komplett durchbrennen“ die persönlichen, freien Bürgerrechte und die wirtschaftliche Existenz raube, dann stehe man auf, um zu kämpfen: „Wir holen gemeinsam unsere Freiheit wieder zurück, meine Freunde. Unsere Botschaft ist klar und man wird sie hören bis zum Ballhausplatz. Stoppen wir diesen Corona-Wahnsinn, diesen Amoklauf der schwarzgrünen Regierung“.

Ausklang mit Bundeshymne

Nicht Corona sei Totengräber Österreichs, sondern Sebastian Kurz, so Nepp. Die Veranstaltung schloss mit dem Abspielen der österreichischen Bundeshymne.