Ist das noch Musik oder kann das weg? Der alternde Musik-Millionär und Exil-Deutsche Herbert Grönemeyer leistete sich beim Wien-Konzert wieder eine ideologische Entgleisung. In seinem Kampf gegen Andersdenkende hat er jegliches Augenmaß verloren. „Dann liegt es an uns zu diktieren, wie ’ne Gesellschaft auszusehen hat“ grölte er cholerisch ins Mikrofon. 

Ein Kommentar von Laila Mirzo 

„Keinen Millimeter nach rechts! Keinen einzigen Millimeter nach rechts! Und das ist so. Und das bleibt so“ skandierte Herbert Grönemeyer nach seinem demokratiefeindlichem Sager. Diesmal gibt es aber selbst von Links Kritik an Grönemeyers Auftritt.

Schützenhilfe vom deutschen Außenminister

Unterstützung für sein fragliches Engagement erhält der 63-jährige Sänger vom deutschen Außenminister Heiko Maas. Dieser postet ohne jegliche Selbstreflexion: „Es liegt an uns, für eine freie Gesellschaft einzutreten und die Demokratie gemeinsam zu verteidigen. Danke an Herbert #Groenemeyer und allen anderen, die das jeden Tag tun“. Selbstkritik und Realitätssinn fehlen den zwei Weggefährten Maas und Grönemeyer. Der eine gefällt sich an der Seite einer Schauspielerin und verwechselt oft den Bundestag mit einer Bühne, und der andere hat jeglichen Bezug zur Realität verloren. Herbert Grönemeyer lebt seit über zwei Jahrzehnten in der britischen Hauptstadt. Im Villenviertel von London ist er vor der Lebenswirklichkeit der „normalen“ Bürger abgeschottet, Rücksichtnahme hat er wohl verlernt. Eine deutsche Nachbarin berichtet:  „Einmal hat er eine Riesenparty gegeben und die Anlage bis vier Uhr morgens voll aufgedreht. Da haben wir kein Auge zugetan. Wenigstens hat er nicht sich selbst aufgelegt.“ Es ist leicht, eine uneingeschränkte Willkommenskultur zu fordern, wenn man selbst in einer gesellschaftlichen Blase lebt, in der die Probleme der Migration nicht durchdringen.