In Italien gibt es natürlich spektakulärere Badeorte als Lignano an der oberen Adria. Doch wer von Oberösterreich aus nur schnell ans Meer und dafür auch nicht in ein Flugzeug steigen möchte, für den ist der nur fünf Autostunden entfernte Familienstrand als schneller Ausspann geradezu ideal.

Dort ist man nämlich nicht zu Hause und doch irgendwie daheim.

Beliebt unter Oberösterreichern

In Scharen haben sich die Menschen ab den 1950er-Jahren aufgemacht, um nach einer schweren Zeit bei Meer-Flair und Italien-Atmosphäre durchzuatmen und das Leben zu genießen. Sie kamen mit Motorrollern und mit Bussen, mit Zügen und mit dem legendären Puch 500, um das nach dem Krieg wieder erwachende Lignano zu frequentieren. Aber auch Bibione, Caorle, Grado und Jesolo, wo man überall Deutsch sprach, wurden von oberösterreichischen Urlaubern gern besucht.

Tolle Campingplätze

„Oma und Opa sind Mitte der 1950er-Jahre noch mit dem Zelt nach Lignano gefahren, wo sie es sich auf einem der Campingplätze mit Spaghetti und Chianti gut gehen ließen“, erinnert sich die Frau aus Linz und damals sei dort nichts anderes als Strand gewesen, erzählten ihr ihre Großeltern. Welcher Platz das war weiß sie nicht, aber es könnte durchaus der damals gerade neu entstandene Campingplatz von Sabbiadoro gewesen ein.

„Den haben Oma und Opa 1953 gegründet“, sagt Anna Lucia Fragiacomo (32), die Direktorin des Hotels Atlantic, das sie von ihren Eltern übernommen hat. Die wiederum haben es von Annas Großeltern bekommen.Wie die meisten Hotels in Lignano hat sich auch das „Atlantic“ voll den Familienurlaubern verschrieben. „Daher bieten wir fast alle Dienstleistungen auch für Kinder an“, betont Fragiacomo, inklusive eines beheizten Pools.

Zuvorkommende Bedienung und guter Service

Da das Haus schon einige Jahre auf dem Buckel hat, soll es auch bald umgebaut werden. Doch an dem Altbau stören sich die Gäste nicht, weil alles da ist, was man braucht und die Betagtheit des Gebäudes durch eine besonders zuvorkommende Bedienung wettgemacht wird. Zudem bietet man den Gästen des Atlantic einen Extra-Service, für den man anderswo noch zusätzlich  bezahlen muss. So sind im Preis für das Hotelzimmer, das einfach aber funktionell ist, die Benutzung von Fahrrädern und Strandplätzen mit Liegen und Schirmen inkludiert.

Das „Housekeeping“ macht sogar zweimal am Tag die Betten der Gäste. Was das gute Essen anbelangt, so wird man in dieser Hinsicht auch im Atlantic verwöhnt, weshalb sich für dort verweilende Gäste das Arrangement einer Vollpension (geringer Aufschlag) empfiehlt.

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