Erst vor wenigen Tagen zuckte ein Afghane in Wien auf der Praterstraße aus, verletzte vier Personen zum Teil schwer („Wochenblick“ berichtete). Mit Glück überlebte ein Wiener Familienvater und Zahnarzt. Laut Augenzeugen soll der abgelehnte afghanische Asylwerber „Allah, Allah“ gerufen haben. Erschütternd: In der Nacht zum Montag kam es schon wieder zu einer Messer-Attacke – diesmal vor der iranischen Botschaft in Wien.

Ein 23-jähriger Tiroler Bundesheer-Soldat (23) wurde vor der iranischen Botschaft in Wien-Hietzing von Mohamed E., einem österreichischen Staatsbürger mit ägyptischen Wurzeln, attackiert. Die Tatwaffe: Erneut ein Messer. Der Soldat wurde am Oberarm verletzt.

Angreifer erschossen

Im Zuge der Auseinandersetzung soll der Soldat in Notwehr auf den 26-jährigen Messer-Angreifer geschossen haben, E. starb. Zur Zeit ermitteln die Behörden unter Hochdruck zu dem alarmierenden Fall.

Verteidigungsministeriums-Sprecher Michael Bauer informierte kurze Zeit nach der Attacke auf Twitter:

Krieg unter Muslimen?

Nun geraten immer mehr pikante Details zum Messer-Attentäter ans Licht der Öffentlichkeit: Laut einem Bericht der „Kronen-Zeitung“ dürfte es sich um eine terroristisch motivierte Tat gehandelt haben.

Es muss jedoch erst noch ermittelt werden, ob der Täter auf eigene Initiative oder aber beispielsweise im Auftrag einer islamisch-sunnitischen Terrorgruppe gehandelt hat. Der Iran gilt als schiitisch geprägt, während erklärte islamische Gegner des Mullah-Staats sich zumeist dem sunnitischen Glauben zurechnen.
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Zudem soll Mohamed E. auf seiner Facebook-Seite ausschließlich religiöse Inhalte verbreitet haben. Der Mann soll streng nach islamischen Glauben erzogen worden sein – bei seiner Mutter in Penzing.

Weitere Bluttat in Brigittenau

Es handelte sich indes nicht um die einzige lebensgefährliche Messer-Attacke dieses Wiener Wochenendes: In Wien-Brigittenau wurde bereits am Samstagnachmittag ein 32 Jahre alter Algerier durch mehrere Messerstiche schwer verletzt. Einer der Stiche ging sogar ins Herz!

Beim Täter handelte es sich offenbar um einen Landsmann. Das Opfer wurde in kritischem Zustand ins Spital gebracht sowie notoperiert. Der mutmaßliche Täter flüchtete nach der Horror-Attacke.

Zahl der Messerattacken vervierfacht

Mehr als beunruhigend: Die Zahl der Messerattacken hat sich laut dem Bundeskriminalamt im Zeitraum von 2007 bis 2017 vervierfacht. Das geht aus einem Bericht der Tageszeitung „Österreich“ hervor. Die Zunahme sei zu 75 Prozent auf sogenannte „intrakulturelle Konflikte“ zurückzuführen. 

Das Innenministerium habe deshalb 24.000 stichsichere Westen bestellt. Seit 2016 seien es laut Polizei 50 Afghanen, 14 Tschetschenen, 16 Nordafrikaner, sieben Iraker, Iraner und Türken, vier Somalis und fünf Syrer gewesen, die in Messerstechereien verwickelt waren.