Heute hat auch in Oberösterreich die Schule angefangen. Während die Corona-Tests im Osten Österreichs bereits für Chaos und Unzufriedenheit sorgten, geht dieser Alltag nun auch für Oberösterreichs Schulkinder los. Die Ausnahme bilden jedoch 1.329 Kinder, die vom Regelschulunterricht abgemeldet wurden. Sie werden von Zuhause aus unterrichtet. Irre: Bildungslandesrätin Christine Haberlander (ÖVP) droht bereits wild mit Anzeigen gegen die Eltern, sollten Lerngruppen entstehen. Der Bildungsminister (ÖVP) will indes zukünftig die Kinder ab 6 Jahren an den Schulen impfen.

  • Drei Mal pro Woche Corona-Test
  • Quarantäne für gesamte Schulklasse bei positivem Test für 10 Tage
  • Eltern müssen dann Kinder von Zuhause aus betreuen
  • OÖ Spitzenreiter bei Schulabmeldungen
  • 1.329 Kinder werden permanent von Zuhause aus unterrichtet
  • Bildungslandesrätin Haberlander (ÖVP) droht wild mit Anzeigen
  • ÖVP-Bildungsminister Faßmann will Kinder nach Zulassung ab 5 Jahren in Schulen impfen
  • 20 Impfbusse locken bereits jetzt vor OÖ Schulen

Drei Mal pro Woche werden die Schüler nun Corona-Tests unterzogen. Ist ein Kind positiv, werden alle Klassenkollegen in Quarantäne geschickt. Trotzdem behauptet die Politik, dass man für geöffnete Schulen eintrete. Für die Eltern bedeutet das, dass sie ihre Kinder spontan zuhause betreuen müssen, bis sich diese nach 10 Tagen freitesten dürfen. Zusätzlich gilt zumindest für die ersten drei Wochen Maskenpflicht.

Doch für 1.329 oberösterreichische Schulkinder spielt diese Maßnahme nun keine Rolle mehr. Sie werden konstant von Zuhause aus unterrichtet. Oberösterreich ist damit Spitzenreiter bei den Schulabmeldungen. Im Vorjahr waren es lediglich 299 Kinder, die von der Schule abgemeldet wurden. Bildungslandesrätin Haberlander (ÖVP) tobt. Sie drohte den Eltern in einer Pressekonferenz am Freitag mit Anzeigen, so die Kinder in Lerngruppen unterrichtet würden. Laut ihr sei das illegal, denn bereits das Wort „Heimunterricht“ lege ja nahe, dass die Kinder von Zuhause aus unterrichtet würden.

Ca. 20 Impfbusse vor OÖ Schulen

Vor Obeörsterreichs Schulen warten nun bereits 20 Impfbusse, die Kindern ab 12 Jahren den mRNA-Impfstoff von Biontech/Pfizer verabreichen sollen. Geimpfte Schüler müssen sich seltener Corona-Tests unterziehen und werden dadurch systematisch bevorzugt. Wie Mobbing-Minister Heinz Faßmann bereits öffentlichkeitswirksam klarstellte, sei es für ihn in Ordnung, wenn in den Schulklassen ein Gruppendruck hin zur Impfung stattfinde. Oberösterreichs Landeshauptmann-Stv. Dr. Manfred Haimbuchner (FPÖ) erklärte, dass Schulschließungen für ihn nicht in Frage kommen und forderte, die Treibjagd auf Ungeimpfte zu beenden. 

Etwa 20 Impfbusse locken vor OÖ Schulen zum mRNA-Cocktail:

Faßmann will Impfungen direkt an Schulen nach Zulassung für Kinder ab 5 Jahren

Und Faßmann kann gar nicht genug bekommen von den Kinder-„Impfungen“. Bald würde Biontech/Pfizer bei der EMA (Europäische Arzneimittelbehörde) eine Zulassung des Impfstoffs für die Altersgruppe der Fünf- bis Elfjährigen beantragen. Faßmann möchte dann direkt an den Schulen Impfungen durchführen lassen.

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