Der Initiator der „Wiener Integrationswoche“ und „Bum Media“-Herausgeber Dino Schosche wirft FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache „menschenverachtende Hetze“ vor. Schosche kritisierte insbesondere dessen Forderung, die Vergabe der Staatsbürgerschaft an türkische Einwanderer auszusetzen, scharf.

Dies erinnere an „eine Zeit, die wir nicht noch einmal erleben wollen“…

Schwere Vorwürfe

„Die Idee ist nicht neu. Adolf Hitler verkündete am 24. Februar 1920 das 25-Punkte-Programm, in dem die deutsche Staatsbürgerschaft für Juden strikt abgelehnt wurde. Versucht die FPÖ gerade Hitler-Ideologie salonfähig zu machen?“, fragt sich Schosche. In der Aussendung bezeichnet er sich selbst als „Migrantenvertreter“.

Die „menschenverachtende Hetze“ der FPÖ müsse gestoppt werden, betont er in der offiziellen Mitteilung. Ob dazu sogar Zensur-Maßnahmen gehören sollen, erklärte Schosche nicht. Strache hatte seinen Vorschlag angesichts der rasant zunehmenden Radikalisierung vieler türkischer Erdogan-Anhänger in Österreich geäußert.

Auch Norbert Hofer gefährlich

Schosche ist Geschäftsführer von „Bum Media“, laut Eigenangaben „Österreichs größtes MigrantInnen-Medienprojekt“. In seiner Rede zur Eröffnung der 6. „Wiener Integrationswoche“ warnte Schoche bereits vor einer „anti-muslimischen Stimmung in Europa“. Österreich sei ein „Einwanderungsland“ mit einer „multikulturellen Gesellschaft“. Die Einheimischen müssten sich daran gewöhnen, mit vielen fremden Kulturen zusammenzuleben. „Ein Klima, das einen Präsidenten Hofer möglich macht“ sei dagegen gefährlich, unterstrich Schosche damals.

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