ORF-Boss kassiert fast 100.000 Euro mehr als der Kanzler!

Da die alte Regierung von sich aus nicht in der Lage gewesen sein dürfte, dem ORF ein vernünftiges Sparprogramm zu verordnen und ihn zu entpolitisieren, hätte sie wohl durch ihre Bürger dazu gezwungen werden müssen – mittels eines Rundfunkvolksbegehrens.

Ein Beitrag von Chefredakteur Kurt Guggenbichler

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Eine diesbezügliche Initiative zur Einleitung eines derartigen Begehrens wurde von der Christlichen Partei Österreichs (CPÖ) schon gestartet, ein weiteres soll von SPÖ, ÖVP und FPÖ kommen, wie die „OÖN“ schon einmal berichteten.

Volksbegehren abgelehnt

Doch das CPÖ-Volksbegehren wurde nun vom Innenministerium abgelehnt!

Diese Überlegung der Parteien wurde vermutlich durch den niederösterreichischen Landesfürsten Erwin Pröll in der letzten Phase seiner Regentschaft losgetreten, da auch er einen „gelenkten Journalismus“ im ORF ortete und damit Reformbedarf für den Wiener Künigl­bergfunk. Medienminister Thomas Drozda hält den „OÖN“-Bericht allerdings für einen „Fake“.

Programmverbesserung ist nicht in Sicht

„Der 29. März 2016 war ein normaler Tag für die Menschheit, aber ein großer Tag für den ORF: Nur 64 Jahre nach der Geburt des Frühstückfernsehens in den USA fühlte sich auch die öffentlich-rechtliche Sendeanstalt bereit für diesen Innovationsschritt“, höhnte das Magazin „Weekend“ beim Start der Frühaufsteher-Sendung „Guten Morgen, Österreich“, die – wie viele Zuseher mittlerweile erfahren durften – eher zum Einschlafen ist.

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„Zum Gähnen“

In vorausschauender Weise hatte „Weekend“ daher gleich zu Beginn resümiert: „Zum Gähnen“. Zum Gähnen ist mittlerweile aber nicht nur das Frühstücksfernsehen, sondern auch das übrige Programm des öffentlich-rechtlichen TV-Angebots, dem es merklich an Qualität mangelt.

Dieses sei auch nur mehr für ein Drittel der Befragten einigermaßen „befriedigend“, vermerkt eine Studie, die „TV Media“ mit dem Marktforschungsinstitut „Mind Take Research“ in diesem Jahr erstellt hat – und eine Programmverbesserung ist weit und breit nicht in Sicht.

51 Prozent der Befragten scheinen sich mit der Tatsache, täglich ein Programm von gleichbleibender Qualität vorgesetzt zu bekommen, schon abgefunden zu haben. Für 31 Prozent ist es im Vergleich mit dem Vorjahr sogar deutlich schlechter geworden.

ServusTV macht es vor

Wie es gehen könnte, macht die wesentlich kleinere Salzburger Sendeanstalt ServusTV schon einige Zeit vor („Wochenblick“ berichtete).

Diese TV-Station, die sich im Besitz des Unternehmers Dietrich Mateschitz (72) befindet, lässt nämlich auch zu, dass Fernsehzuschauer andere Meinungen und Sichtweisen von und über Ereignisse vermittelt bekommen als jene, die vom ORF mit umerzieherischer Vorliebe und fast schon gebetsmühlenhaft in die Welt gesetzt werden.

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