hinterstoder skifahren
Markus Gutenbrunner und die Chinesische Ski-Nationalmannschaft feierten in Hinterstoder das Chinesische Neujahrsfest.

Die Olympischen Winterspiele in Pyeongchang sind kaum vorüber, schon richten sich alle Blicke auf den nächsten Austragungsort Peking – auch in Hinterstoder. Dort trainierte vor kurzem eine Delegation der Chinesischen Ski-Nationalmannschaft bei perfekten Pistenbedingungen.

„Wir freuen uns sehr über das große Interesse an unserem Skigebiet. China ist sicherlich ein großer Zukunftsmarkt, aus dem wir in absehbarer Zeit viele Gäste begrüßen werden dürfen“, betont Helmut Holzinger, der Vorstand der Hinterstoder-Wurzeralm Bergbahnen AG.

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Werden Millionen Chinesen bald Wintersportfans?

Bis zu den Olympischen Spielen in Peking, so heißt es, soll in China sukzessive die Freude am Skifahren geweckt werden. Im Klartext: Die chinesische Regierung möchte bis dahin 300 Millionen Chinesen vom Wintersport begeistern.

Gutenbrunner trainiert Chinesen

Die Chinesische Nationalmannschaft unter Nationaltrainer Lee Guangzhou wurde von Markus Gutenbrunner als Headcoach betreut. Der Oberösterreicher wird für den Aufbau einer Speed-Gruppe für die Olympischen Spiele 2022 in Peking verantwortlich, aber auch für Technik und Kondition zuständig sein.

Chinesen von Hinterstoder begeistert

Die Gäste zeigen sich begeistert von den perfekte Pisten- und Trainingsbedingungen in Hinterstoder. Einquartiert hatte man die Chinesische Ski-Nationalmannschaft im Leistungsnachwuchszentrum (LNZ) direkt im Skigebiet.

Am Tag des Chinesischen Neujahrsfestes wurde dort auch gemeinsam gekocht. Dem Vernehmen nach hätten die Athleten großes Interesse für die Speisen in der Löger- und Bärenhütte gezeigt. Davon wie auch von der Gegend und den Trainingsbedingungen seien die chinesischen Sportler und deren Betreuer begeistert gewesen, freut sich  Gutenbrunner.