Oberösterreichs stellvertretender Landeshauptmann Manfred Haimbuchner (FPÖ) fordert in einer Botschaft zum 1. Mai auf, Österreichs Wirtschaft zu „entfesseln“. Die türkis-grüne Bundesregierung hätte die Coronakrise genutzt, um unseren Bürgerrechten Fesseln anzulegen. „Während Tausende Familien durch schwere Zeiten gehen, schlagen Sebastian Kurz und seine Freunde Profit aus der Krise

Österreich ist ein Land in „Corona-Starre“. Wochenlang mussten die Bürger zuhause sitzen, ohne zu wissen, wie es weitergehen wird. Die Maßnahmen der türkis-grünen Bundesregierung zur Bewältigung der medizinischen Krise haben massive Auswirkungen auf die heimische Wirtschaft.

Freiheitliche Videobotschaft

„Heute ist der Tag der Betriebe, die der Fels in der Brandung der Globalisierung sind. Heute ist der Tag der Menschen, auf deren Schultern Österreich ruht“, heißt es in der freiheitlichen Videobotschaft, die seit 9:00 Uhr auf der Seite www.entfesseln.at aufrufbar ist.

Größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg

„Leider können wir diesen Tag nicht mit euch feiern“, sagt Manfred Haimbuchner in dem Video, das in einer verlassenen Produktionshalle entstanden ist. „Stattdessen stehen wir hier, inmitten einer Werksruine, die uns den Zustand unsres Landes nach Corona bewusst macht“, so Haimbuchner weiter.

Die Pandemie habe das Land in die größte Krise seit dem zweiten Weltkrieg gestürzt. „Während wir zuhause festsaßen, hat die Bundesregierung diese Zeit für sich genutzt“, so Haimbuchner, der ausführt: „Sie hat diesem Land, unserer Wirtschaft und unserer Freiheit Fesseln angelegt.“

Protest gegen Überwachung

Unter der Mittäterschaft der Grünen habe die ÖVP die größten Grund- und Freiheitsrechtseinschränkungen der Zweiten Republik beschlossen, ergänzt die Nationalratsabgeordnete Susanne Fürst im Video, ebenfalls aus der Fabrikshalle.
Nur der Einsatz und der laute Protest der FPÖ habe verhindern können, dass eine zwangsweise Überwachung durch Handy-Apps und „Big Data“ realisiert wurden.

Als viele Unternehmer schon nicht mehr gewusst hätten, wie sie ihre Rechnungen zahlen sollten, habe man sie zu Bittstellern bei der Wirtschaftskammer gemacht, so der Abgeordnete Gerhard Deimek.

Eine ganze Generation im Stich gelassen

FPÖ-Bildungssprecher Hermann Brückl prangert an, „Eltern, Lehrer und Kinder wurden von Pressekonferenz zu Pressekonferenz vertröstet und schlussendlich einfach sich selbst überlassen.“
Völlig sorglos habe die Bundesregierung dadurch eine verlorene Corona-Generation in Kauf genommen.

Widerspruch wurde im Keim erstickt, ist die Botschaft des Linzer Gesundheits-Stadtrates Michael Raml. „Gesundheitsexperten, die es gewagt haben, der Bundesregierung zu widersprechen wurden aus den Krisenstäben hinausgemobbt.“ Die perfekte PR-Inszenierung der Bundesregierung dürfe durch nichts gestört werden.

Österreich entfesseln

„Wenn Österreich wie der Phönix aus der Asche aus der Krise auferstehen wird, dann verdanken wir das nicht dem Bundeskanzleramt oder der Wirtschaftskammer“, so Manfred Haimbuchner. Vielmehr seien die Österreicher selbst der Garant dafür, dass das Land wieder zu alter Stärke zurückfinden wird.

Die FPÖ kämpft für freie Menschen, die nicht vom Staat erzogen und bevormundet werden wollen.

„Ab heute holen wir uns unser Land zurück! Ab heute entfesseln wir Österreich!“, so die Schlussbotschaft der oberösterreichischen Freiheitlichen.