Mehr als 300 Linke sowie Homosexuellen-Aktivisten zogen am Samstag Mittag durch die Linzer Innenstadt. Bei der „Linz Pride“-Regenbogenparade sollte vorrangig für mehr Rechte für Homosexuelle demonstriert werden. Doch linksradikale Polit-Aktivisten nutzten die Demo offenbar als Plattform, um die Aufhebung aller Grenzen sowie den Kampf gegen die schwarz-blaue Landesregierung lautstark zu propagieren.

„Wochenblick“ war vor Ort, nutzte die Gelegenheit um selbst mit Homosexuellen zu sprechen. Dabei äußerten Teilnehmer u.a. ihren Unmut über die linke Vereinnahmung.

„Wochenblick“ vor Ort

„Ich bin ja selber nicht der größte Fan von Schwarz-Blau, aber das ist mir einfach zu heavy“, gestand eine nach eigenen Angaben praktizierende Lesbe gegenüber unserem Redakteur. Sie verfolgte irritiert, wie linke Aktivisten gegen Schwarz-Blau auf dem Linzer Hauptlatz Stimmung machten.

Auch die uneingeschränkte Agitation für eine Politik der offenen Grenzen stieß nicht nur auf Begeisterung.

Homosexuelle: „Fühlen uns von Linken missbraucht“ 1

Ein Mann, der später zu der Demonstration stieß, betonte: „Man muss schon genau prüfen, wer nach Österreich kommt. In vielen islamischen Ländern werden Schwule und Lesben verfolgt und hingerichtet, ich möchte nicht, dass in Teilen Österreichs die Scharia herrscht.“ Er betonte, mitunter fühle er sich von Linken aufgrund von deren Vereinnahmung von Homosexuellen „missbraucht“.

Angst vor Islam?

Mehrere Teilnehmer äußerten vor allem Bedenken hinsichtlich der zunehmenden Bedrohung von Homosexuellen in islamisch geprägten Ghettos europäischer Städte.

Interviewpartner betonten, aus Angst vor „Nazi-Vorwürfen“ anonym bleiben zu wollen. Veranstaltet wurde die Demonstration, die unter dem Motto „Respekt statt Hass und Hetze!“ stand, auch vom stark umstrittenen Bündnis „Linz gegen Rechts“. Diese geriet unter anderem wegen ihres zweifelhaften Verhältnisses zu linksextremen Gewalttätern stark in die Kritik.

Video zur Linzer Regenbogenparade

„Wochenblick“ hat die Linzer Regenbogenparade in einem Video dokumentiert:

Bereits seit einiger Zeit äußert der prominente homosexuelle Publizist und Theologe David Berger scharfe Kritik an Islamisierung und linker Willkommenskultur. Auf seinem nonkonformen Blog „Philosophia Perennis“, der zu den größten bürgerlich-konservativen Portalen in Deutschland zählt, veröffentlicht Berger zahlreiche wissenschaftliche Artikel zum Thema.

Gefährliche Willkommenskultur

Unter dem Titel „Liebe Homosexuelle, habt ihr wirklich mehr Angst vor der AfD als vor der Islamisierung?“ warnt Berger Homosexuelle in einem aktuellen Artikel vor falscher Naivität gegenüber linker Willkommenskultur und Islamisierung. „Ihr habt mehr Angst vor der AfD oder dem Nein der CDU zum Adoptionsrecht für Homo-Paare als vor der zunehmenden Islamisierung!“

Er unterstreicht: „Überlegt euch gut, was ihr von der Homoehe habt, wenn ihr wenige Jahre nach eurer Trauung in einem Homo-Club erschossen (Orlando!) oder auf dem Pride gejagt (Istanbul) oder dann von Hochhausdächern gestürzt werdet!“

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Foto Megaphon-Mädchen: „Wochenblick“ / Homosexuellen-Fahne: Pixabay / „Refugees Welcome“-Symbol: Flickr, Annette Dubois, CC BY-NC 2.0 / Berger: Wikimedia, Jo Goede, CC BY-SA 3.0 DE / Bildkomposition „Wochenblick“