Die FPÖ-Wien ist schockiert: Am Freitag Vormittag soll ein Kamerateam der NEOS, begleitet vom Ex-ORF-Journalisten und mittlerweile NEOS-Abgeordneten Helmut Brandstätter, die Büroräumlichkeiten des Wiener FPÖ-Klubs gestürmt haben!

Unter dem Vorwand, einen spontanen Termin beim Vizebürgermeister Dominik Nepp zu begehren soll das rosarote Rollkommando vor laufender Kamera provokante Fragen zu den FPÖ-Stadträten gestellt haben.

Sie ließen die Kamera einfach laufen!

Auf die mehrfachen Aufforderungen die Aufnahmen zu stoppen, habe der Kameramann nicht reagiert, empört sich FP-Landesparteisekretär Stumpf.

Ruppig! Eine NEOS-Dame habe sich besonders robust gegen die Abwehrversuche der Blauen widersetzt haben. Sie soll bis in die Parteiräumlichkeiten vorgedrungen sein, um nach Vizebürgermeister Dominik Nepp zu rufen. Dieser habe sich jedoch bei Terminen befunden.

Hooligan-Methoden. „Diese Hooligan-Methoden sind einer Rathaus- und Parlamentspartei unwürdig. Während die NEOS in fremde Büros eindringen, sind wir beim Bürger. Bei allem Verständnis für die verzweifelte Lage der NEOS im Wien-Wahlkampf – nur durch solche Aktionen auffallen zu können ist halt auch ein bisserl wenig“, so der Landesparteisekretär der Wiener FPÖ, LAbg. Michael Stumpf

FPÖ fordert Entschuldigung

Die Freiheitlichen erwarten sich jetzt eine Entschuldigung von den Neos. Sollten sich die Pinken nicht entschuldigen, so behalten sich die Blauen rechtliche Schritte vor.