„Sie werden nichts mehr besitzen und Sie werden glücklich sein“: So stellen sich die Globalisten vom Weltwirtschaftsforum (WEF) das Leben im Jahr 2030 vor. Als Erfüllungsgehilfe dieser „Agenda 2030“ betätigt sich das Verkehrsressort von Leonore Gewessler (Grüne) nur zu gern. Dass das Leben vieler Menschen locker um einen Tausender teurer wird, reicht ihr nicht. Sie will nun auch noch das Dieselprivileg kippen. Das würde nicht nur Pendler hart treffen – sondern wäre auch an der Supermarkt-Kassa deutlich spürbar. 

  • CO2-Preis und Ende des Dieselprivilegs machen Diesel um 27 Cent teurer!
  • Heizung, Lebensmittel, Sprit: Familien zahlen doppelt und dreifach
  • Mehrkosten könnten mehrere tausend Euro im Jahr betragen
  • Fast ein Drittel des Tank-Umsatzes könnte wegfallen
  • Die Bürger sollen Steuerloch von 780 Mio. Euro schließen
  • Heizöl mehr als doppelt so teuer, Gas mehr fünfmal so teuer wie im Vorjahr
  • EU & Co. blockierten russisches Gas, zeigen in Energiekrise auf Russland.

Dieselprivileg adé? Gewessler will Treibstoff verteuern

Derzeit beträgt die Steuer auf Diesel-Kraftstoffe um 8,5 Cent weniger als auf Benzin. Das 1948 eingeführte Dieselprivileg soll die Bürger für die höheren Anschaffungskosten eines Diesel-Fahrzeugs entschädigen. In Kombination mit der neuen CO2-Bepreisung wird ein Liter Diesel somit bis 2025 um mindestens 27 Cent teurer. Bei einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 7 Litern je 100 Kilometer muss also ein Pendler für 30km Fahrt zur Arbeit an der Zapfsäule jährlich jedenfalls 200 Euro mehr einplanen!

Beim Wochenend-Einkauf trifft ihn der Schlag dann doppelt. Denn die meisten LKW fahren freilich mit Diesel. Schon mit Einführung der CO2-Steuer rechnet die Transportbranche mit 8 Prozent mehr Kosten. Durch den Fall des Dieselprivilegs stiege dieser Wert auf stolze 12 Prozent. Eine durchschnittliche vierköpfige Familie, die sich halbwegs bewusst ernährt, zahlt alleine für Grundlebensmittel im Jahr gute 1.000 Euro mehr. Die Inflation oder die Effekte einer höheren Steuerklasse durch die kalte Progression sind da noch nicht eingepreist.

Bürger müssen für drohendes Steuerloch aufkommen

Für Gewessler läuft alles nach Plan. Schon länger baut sie an der Absicht, das Autofahren unrentabel zu machen. Eine Welt ohne privaten Autobesitz: Beim Globalisten-Forum in Alpbach träumte man schon vor Jahren davon. Und auf diesem Weg warten schon weitere Hämmer „Natürlich ist das nur ein Schritt – und im Klimaschutz gibt es noch viel mehr zu tun. Darum werden wir natürlich auch an allen Maßnahmen zur ökosozialen Steuerreform weiterarbeiten. Von der Ökologisierung der Pendlerpauschale bis zu den nächsten Maßnahmen im Kampf gegen den Tanktourismus.“

Über weitere Finten Gewesslers im Kampf gegen Autobesitzer berichtete Wochenblick hier und hier. Im Wahlkampf schlugen die Grünen auch vor, die Pendlerpauschale durch einen niedrigen Absetzbeitrag zu ersetzen. Und der „Kampf gegen den Tanktourismus“ ist eine Mogel-Packung. Denn wegen der niedrigeren Spritpreise tanken jährlich viele LKWs aus dem Ausland bei uns. Dies macht zwischen 25 und 30 Prozent des Jahresumsatzes der Tankstellen aus. Es wäre also eine Hiobsbotschaft für gerade für kleine Tankstellen-Betreiber. Dass das zu befürchtende steuerliche Loch von 870 Mio. Euro wieder der Steuerzahler füllen muss, liegt auf der Hand. Die Österreicher werden also zumindest dreifach zur Kasse gebeten.

Ölpreis und CO2-Steuer treiben auch Heizkosten hoch

Das Leben wird immer unleistbarer – und die türkis-grüne Regierung beschleunigt es mit ihren Maßnahmen. Dabei wäre die Situation auch ohne deren Zutun schlimm genug. Im Jahresvergleich wurde das Tanken bereits um 20 Prozent teurer. Diese Woche überschritt der Benzinpreis erstmals die 1.50-Euro-Schwelle, im benachbarten Deutschland sogar die 2-Euro-Grenze. Und angesichts der sich weltweit entfaltenden Energiekrise ist kein Ende der Preisspirale in Sicht. Das betrifft nicht nur Diesel- und Ottokraftstoffe, sondern auch Heizmittel.

Der Heizölpreis stieg zuletzt auf bis zu 89 Cent pro Liter – mehr als doppelt so viel als im Vorjahr (Tiefstpreis 37,36 Cent). Bei durchaus realistischen 2.000 Liter Heizöl im Jahr zahlen die Bürger also derzeit um 900 Heiz-Euros mehr als im Vorjahr. Dazu kommen noch die Effekte der CO2-Bepreisung. Bei 55 Euro pro Tonne können Haushalte bis 2025 mit etwa 350 Euro Mehrkosten rechnen. Alleine durch Heiz- und Spritkosten geht einem solchen Haushalt in etwa ein Nettomonatsgehalt eines Durchschnittsverdieners durch die Lappen. Rechnet man die Folgen durch die allgemeine Teuerung dazu, sind es fast zwei. Urlaub und Weihnachten fallen quasi aus.

Kalter Winter droht: Gas um 400 Prozent teurer!

Noch drastischer ist die Situation übrigens am Gasmarkt – das immer knapper wird. Tragen müssen die Mehrkosten vor allem weniger betuchte Leistungsträger, die zur Miete wohnen: Ein großer Anteil der Wiener Gemeindebau-Wohnungen hat etwa eine Gasheizung. Innerhalb eines Jahres stieg der Gaspreis um 425,1 Prozent. Viele Familien müssen deshalb im Winter nun bei der Heizung zu sparen, um nicht mehrere tausend Euro extra zu zahlen. Genau in dieser Situation bürdet ihnen die grüne „Klima-Ministerin“ noch eine CO2-Bepreisung auf.

Die Energiekrise ist hausgemacht: Seit Jahren blockiert der Westen den Bau der Gas-Pipeline „Nord-Stream 2“. In der Öffentlichkeit präsentierte man dies als klare Kante gegenüber Russland. Nun fehlt aber das Gas in Westeuropa – und Russland soll einmal mehr der Sündenbock für die Situation sein. Man verzichtete aus Eitelkeit auf russisches Gas, verärgerte einen wichtigen Wirtschaftspartner. Anstatt den Fehler nun einzusetzen, putzt man sich jetzt an Putin ab. Die Leidtragenden sind am Ende die einfachen Bürger, welche die Folgen ausbaden müssen. Sie müssen nun fürchten, im Winter zu frieren.

AUF1-Schwerpunkt zur Krisenvorsorge

Damit Sie die Folgen eines solchen Katastrophe nicht unvorbereitet treffen, widmet sich der unabhängige Sender AUF1 derzeit schwerpunktmäßig der Krisenvorsorge. Der erste Teil der Serie dreht sich um aktuell mögliche Krisenszenarien und Hintergründe, wieso diese drohen. 

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