Noch bevor wir Corona kannten, wurde beim verhängnisvollen „Event 201“ die Pandemie durchgespielt. Jetzt ist weiteres, größenwahnsinniges Event des World Economic Forum geplant. Irre: Am 9. Juli 2021 soll mit „Cyber Polygon 2021“ eine weltweite Cyberattacke simuliert werden. Steht uns die totale Überwachung bevor?

Globale Planspiele waren in den letzten Jahrzehnten regelmäßiger Bestandteil auf der Agenda einflussreicher Organisationen (Wochenblick berichtete hier, hier und hier). Pandemie-Szenarien wurden unter hollywoodmäßig anmutenden Titeln über die letzten Jahrzehnte hinweg durchgespielt: dies waren z.B. die Projekte „Dark Winter“ 2001, „Global Mercury“ 2003, „Atlantic Storm“ 2005 oder „Clade X“ 2018 (siehe dazu das sehr empfehlenswerte Video von Paul Schreyer).

Verschmelzung von Staat und Konzernen

Im Oktober 2019 war es das vom WEF, der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung und dem Johns-Hopkins-Center for Health Security initiierte Event 201. Dieses nahm auf nahezu prophetische Weise die Entwicklung der folgenden Pandemie vorweg, wie Ernst Wolff in seinem Artikel beschreibt. Wenig überraschend stand dabei nicht Gesundheit, wie z.B. die Stärkung des Immunsystems, im Vordergrund, sondern es ging vielmehr darum, „rasche Ansätze zur Bekämpfung von Fehlinformationen zu … entwickeln“ und „Medien mit … Informationen zu überfluten“, wie der PR-Spezialist Matthew Harrington betonte (Wochenblick berichtete). Monate vor der Corona-Krise wurde durchgespielt, wie eine globale Gesundheitskrise zur Verschmelzung globaler Konzerne mit staatlichen Strukturen genutzt werden kann.

Auch in seinem Buch Covid 19: The Great Reset, zu Deutsch Covid 19: Der große Umbruch beschreibt Klaus Schwab den globalen Kampf gegen das Virus als günstige Gelegenheit für einen kompletten Neustart der Welt. Das WEF nimmt im aktuellen Umwandlungsprozess der Gesellschaft eine zentrale Rolle ein.

Weltweite Cyberattacke

Nun ist für den 9. Juli 2021 das neueste Event des WEF angesetzt – Cyber Polygon 2021. Diesmal soll eine weltweite Cyberattacke durchgespielt werden. Dabei geht es nach offiziellen Angaben um die Sicherheit des im Laufe der Corona-Krise explosionsartig gestiegenen digitalen Datenverkehrs. Im Zuge eines fiktiven Cyberangriffs sollen die Teilnehmer aus zahlreichen Ländern in Echtzeit „auf einen gezielten Angriff auf die Lieferkette eines Unternehmens“ reagieren, wie Wolff beschreibt.

Totale Überwachung

Bereits im Zuge der Coronakrise wurde die Überwachung mittels Contact Tracing und auch über die Vorgaben durch Unternehmen erweitert. Schwab erörtert in seinem Werk einen „Trend … von der Messung der Körpertemperatur durch Wärmebildkameras bis hin zur Überwachung per App, ob die Mitarbeiter das Social Distancing einhalten“. Das „Hundehalsband“, das man Arbeitern in Frankreich zur Abstandskontrolle umhängte, ist nur ein Beispiel dafür (Wochenblick berichtete).

Wie mit der Übung einer Gesundheitskrise soll nun wohl auch mit Cyber Polygon ein drohender Anlass dazu dienen, das globale Machtsystem noch weiter auszubauen. Schon die Pandemie hat zu einer massiven Zunahme des digitalen Datenflusses geführt. Da kommt eine digitale Totalüberwachung – wie auch die damit einhergehende Möglichkeit der Erweiterung der globalen Zensur – gerade recht.

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