Foto Hassposter: Fotolia / cherryandbees / Screenshots: nachrichten.at , Facebook / Bildkomposition Wochenblick

Die Wogen im Vorfeld einer linksextremen Demonstration in Linz gehen hoch. Wie der „Wochenblick“ bereits berichtete, ist das Ziel der Verbalattacken vor allem Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP). Dieser wurde im Netz sogar offen als „Brauner“ und „Nazi“ beschimpft…

Die Emotionen kochen im Netz über, angefacht und begünstigt von manchen Medien, welche den Linksextremen ein offenes Forum bieten – darunter auch die„Oberösterreichischen Nachrichten“.

„Desinfizieren“, „Pestbazillus“

Gerade die „Oberösterreichischen Nachrichten“, welche ansonsten bei vielen Artikeln zu Straftaten und Themen mit Migrationshintergrund oder der Asyl-Politik die Kommentarfunktion deaktivieren, bieten dem Hass mancher Nutzer regelrecht eine Bühne. Ein Kommentarspalten-Nutzer hofft, dass die Redoutensäle „nach dieser widerlichen Veranstaltung entsprechend desinfiziert“ werden und spricht vom Ausrotten eines „Pestbazillus“.

"Hunderl": Hass-Welle gegen LH Pühringer hört nicht auf

Deportation gefordert

Ein anderer OÖN-Leser lässt seinen Deportationsphantasien ungehindert freien Lauf: „Hinein in die Redoutensäle, zusperren und nach Veranstaltungsende zum Bahnhof eskortieren und ab mit ihnen.“ Ein besonders verbitterter Nutzer mit großem Äußerungsdrang schreibt von „antidemokratischen Putinfreunden“ und „Menschenrechtsverächtern“.

Auch unser Landesvater wird von einem Kommentator auf nachrichten.at übel beschimpft, ein Nutzer vergleicht ihn mit einem „Hunderl“.

"Hunderl": Hass-Welle gegen LH Pühringer hört nicht auf 1

Einen Hinweis, dass das Leserforum gesperrt wurde, weil „unsachliche, hetzerische und untergriffige Postings“ vermehrt hinterlassen wurden, sucht man bei besagtem Artikel vergeblich. Dagegen bleibt das bei Artikeln zu Ausländerkriminalität die Regel:

"Hunderl": Hass-Welle gegen LH Pühringer hört nicht auf 2

Ob die ÖVP gegen die Verbal-Attacken gegen Landeshauptmann Pühringer juristisch vorgeht, ist noch ungewiss. „Wochenblick“ bleibt dran.

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