Das „Universum des Hermann Nitsch“: So lautete der Titel einer 45-minütigen Sendung, die der ORF zu dessen 80. Geburtstag im Rahmen des Kulturmontags am 27. August ausstrahlte und die auf ihre Art als sehenswert bezeichnet werden muss.

Ein Gastkommentar von Konrad Reisinger

Werbung

„Kaiser des Weinviertels“

Sehenswert deshalb, weil die Einseitigkeit und unkritische Verehrung, ja Vergötzung eines Hermann Nitsch, zwar wenig über dessen künstlerische Fähigkeiten aussagen, wohl aber einiges über die Geisteshaltung des ORF.

Nitsch, dessen „Bilder“ zumeist aus nicht mehr als verschmierten und verschütteten Mischungen aus Blut und anderen Substanzen bestehen, wird in diesem Beitrag als „Kaiser des Weinviertels“ und „international anerkannte Ikone“ (!) präsentiert.

Auf einer Stufe mit Richard Wagner

Allen Ernstes setzte sich Nitsch selbst in der Sendung auf eine Stufe mit Richard Wagner, denn sein „Orgien-Mysterien-Theater“ sei eine neue Form des Gesamtkunstwerkes.

Tatsächlich waren Nitsch und die „Wiener Aktionisten“ nichts anderes als eine gleichermaßen pathologische wie unappettitliche Spielart des Marxismus auf kultureller Ebene mit der Zielsetzung, das ästhetische Empfinden der Menschen zu zerstören.

Kompletter Artikel in der aktuellen Ausgabe:
Bestellen Sie gleich die aktuelle Ausgabe unter melanie.hanek@wochen-blick.at mit dem Betreff Ausgabe 33/2018, zusätzlich erhalten Sie auch noch 3 Wochen lang den Wochenblick GRATIS.

Mit einem gratis Schnupperabo erhalten Sie die nächsten 4 Wochen alle spannenden Artikel komplett und kostenlos nach Hause geliefert!