Der deutsche öffentlich-rechtliche Kinderkanal (KiKA) kommt aus dem Skandal rund um die Sendung „Malvina und die Liebe“ nicht mehr heraus.
Begonnen hat alles mit einer Sendung, die das Alltagsleben des vermeintlichen Teenager-Paares Malvina und Diaa zeigen solle.

Das besondere an der Geschichte ist, dass Diaa angeblich ein 17-jähriger syrischer „Flüchtling“ sei, der sich unsterblich in die 16-Jährige verliebt habe. Malvina erklärte im Interview, dass es manchmal schwierig sei und dass sie in Richtungen gelenkt werde wo sie nicht hinwolle.

Fan des bekannten Salafisten Pierre Vogel

So verbietet ihr etwa Diaa kurze Kleider und Röcke zu tragen. Dieser erklärt seine „Eifersucht“ so: „Sie gehört mir, ich gehöre ihr. Das sind meine Regeln.“

Der Sturm der Entrüstung ließ nicht lange auf sich warten und nur wenige Tage nach der Ausstrahlung kam heraus, dass Diaa eigentlich Mohammed heißt und laut einem älteren Zeitungsartikel mindestens 19 sein muss. Facebook-Fotos von Diaa wecken bei vielen Nutzern Zweifel am offiziell angegebenen Alter:

Auf seinem inzwischen gelöschten Facebook-Profil war auch erkenntlich, dass er Fan des bekannten Salafisten Pierre Vogel war und prahlte damit die Deutschen bekehren zu wollen.

KiKA reagiert mit oberflächlichen Ausflüchten

Auf den Shitstorm reagierte KiKA nur mit oberflächlichen Ausflüchten, dass Mohammed Pierre Vogels Seite nur wegen eines Gewinnspiels geliked hätte und, dass die zuständigen Redakteure im Gespräch das Gefühl gehabt hätten, dass Mohammed kein Islamist sei.

Dass diese Sendung ungefiltert dem sehr jungen Publikum des KiKA vorgesetzt wird, stößt vielen Nutzern sauer auf. „Die Erwachsenen bekommen kommentierten Nanny-Journalismus zu sehen und den Kindern wird ungefilterte Islam-Propaganda vorgesetzt“, ärgert sich ein Twitter-Nutzer.