Italiens Innenminister Matteo Salvini tritt für einen verschärften Kurs seines Landes in der Migrationsfrage ein. Trotzdem machen sich hunderttausende Migranten auf den Weg über das Mittelmeer, um nach Europa zu gelangen. Kentern sie, werden sie im Auftrag der EU gerettet.

Eine Reportage von EU-Insiderin Kornelia Kirchweger

Verschwiegene Militäroperation

Täglich werden Migranten von NGO-Schiffen aus dem Mittelmeer bei ihrer „Flucht“ nach Europa gerettet. So etwa die Aquarius, die kürzlich von Italiens neuer Regierung Landeverbot erhielt und nach Spanien weiterzog. Worüber kaum berichtet wird: Die EU hat seit Juni 2015 im Mittelmeer eine Militäroperation namens „Sophia“ laufen. Auch deren Ziel ist u.a. die Rettung von Migranten aus wackeligen Booten, die zumeist von Libyen in Richtung Italien übersetzen. Mindestens 100.000 Migranten wurden so von der EU aus Seenot gerettet und an italienische Häfen gebracht.

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Dass diese explizit als Militäraktion deklarierte Operation nicht an die große Glocke gehängt wird, ist verständlich. Neben dem Aufspüren und der Zerstörung von Schleppernetzen, der Rettung von Migranten und der Ausbildung einer libyschen Küstenwache hat sie nämlich andere, brisante Aufgaben.

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