In diesen Tagen hören wir vermehrt ein Wort in den Mainstreammedien, das ähnlich wie Corona-Leugner zur Anwendung kommt: Impf-Gegner. Was hat es damit auf sich? Sind das Menschen, die nicht gesund sein wollen und auch keine Rücksicht auf andere nehmen? Oder handelt es sich um Personen, die nicht geimpft werden wollen, um gesund zu bleiben?

Ein Gastkommentar von Alina Adair

Impfgegner bezweifeln den Sinn von Impfungen, da Impfungen auf der Annahme beruhen, dass Krankheiten keinen Sinn machen. Die Weltgesundheitsorganisation hat sich daher unter anderem das Ziel gesetzt, alle Krankheiten durch Impfungen auszurotten. Die WHO träumt von Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln usw. bis hin zum Krebs. Krankheiten sollen gar nicht erst entstehen können, doch was ist der Sinn von Krankheiten? Jeder der krank ist, möchte wieder geheilt sein. Als geheilt gilt laut der Definition der WHO jeder, bei dem nach einer Erkrankung der Ausgangszustand wiederhergestellt ist.

Natürliche Schutzfunktion des Immunsystems

Eine Krankheit entsteht zumeist durch ein schwaches Immunsystem. Um das zu stärken, muss sich das Immunsystem aktiv anstrengen, was bei einer Krankheit der Fall ist. So wie der Mensch vom Tag der Geburt alles erlernen muss, muss das Immunsystem ebenfalls lernen, Krankheiten abzuwehren. Ist eine Krankheit erfolgreich besiegt, geht das Immunsystem gestärkt daraus hervor. Ohne Krankheiten würde das Immunsystem des Menschen kontinuierlich schwächer werden. Zu beobachten ist dies in Arztpraxen, wo zahlreiche Patienten sitzen, deren Immunsystem geschwächt ist und sie deswegen krank werden. Die WHO geht davon aus, dass weniger Menschen erkranken, wenn Krankheiten ausgerottet wurden. Heute wird daher gegen Polio, Diphtherie, Tetanus, Meningitis, Grippe, Pneumokokken, Keuchhusten und viele weitere Krankheiten geimpft. Schon in der Schule lernen wir, dass bestimmte Krankheiten wegen der modernen Impfungen nicht mehr gefährlich sind, dabei gingen Fieberkrankheiten schon im 19. Jahrhundert und Anfang des 20. Jahrhunderts vor Impfungen deutlich zurück, wie die Studie von McKeown 1979 bereits zeigte.

Diese Studie ist offiziell, wird jedoch kaum erwähnt. Sie erklärt, dass ein geschwächtes Immunsystem wie zum Beispiel bei unternährten Kindern nicht die Kraft findet, sich gegen eine Krankheit zu wehren. Die eigentlich logische Schlussfolgerung wäre, die Kinder mit ausreichender und qualitativer Nahrung zu versorgen, so dass das Immunsystem arbeiten kann, doch die WHO sieht die Lösung in der Impfung. Die WHO hält es für unrelevant, dass Krankheiten in Industriestaaten, wo viel Nahrung vorhanden ist und jeder sein Immunsystem stärken kann, weniger auftreten und wenn doch, meist harmlos verlaufen.

Polio-Impfungen in der DDR

1959/60 wurde in der DDR flächendeckend gegen Polio geimpft. Seit den 1960er Jahren bis 1998 wurde in Deutschland via Schluckimpfung gegen Kinderlähmung (Polio) geimpft. Dieser Lebendimpfstoff enthielt abgeschwächte Polio-Viren und wurde auf einem Stück Zucker verabreicht. Durch die abgeschwächte Lebendviren im Impfstoff, die das Immunsystem anregen sollten, Antikörper zu entwickeln, kam es bei Personen mit schwachem Immunsystem zu Erkrankungen. Das war der Grund, warum das Robert-Koch-Institut die Empfehlung änderte. Ab 1998 wurde dann auf inaktivierte Polio-Vakzine (Totimpfstoff) gesetzt, die mittels Injektion verabreicht werden.

Anfang der 1960er Jahre stieg der Zuckerkonsum in den Industrieländern, in denen es von nun an fast täglich neue Produkte gab. Viele davon enthielten und enthalten bis heute Zucker. Auf zu viel Zuckerkonsum folgt eine Unterzuckerung, was eine Schwächung des Immunsystems bewirkt. Der steigende Zuckerkonsum war daher ein wichtiger Faktor für die Infektiosität in der Polio-Epidemie. Studie ergaben, dass bei täglicher Kontrolle der Blutzuckerwerte Kinder kein Polio bekamen, obwohl sie nicht geimpft worden waren. Hier wurde der Zusammenhang mit dem Zucker und dem Immunsystem deutlich.

Die Funktion von Fieber im Körper

Typische Kinderkrankheiten bringen in der Regel aus gutem Grund Fieber mit sich. Fieber (über 39°C) zerstört das Eiweiß von Bakterien und Viren, die aus Eiweiß bestehen und daher empfindlich auf Wärme reagieren. Das körpereigene Eiweiß wird dabei auch aufgelöst, aber in der Regel so, dass es den Körper nicht tötet. Fieber ist der Startschuss für das Immunsystem, um aktiv zu werden. Der französische Molekularbiologe und Virologe André Michel Lwoff erhielt 1965 für diese Entdeckung den Nobelpreis.

Fieber ist auch dafür notwendig, um die zerstörten Eiweiße durch die Haut auzuscheiden. Mütter füher wussten: Kinderkranheiten, die nicht nach außen schlagen können, schlagen nach innen. Der niederländische Arzt B.C. Witsenburg machte Anfang der 1960er Jahre in Afrika die Erfahrung, dass Kinder, die an Masern erkrankten und hohes Fieber trotz Fiebersenkenden Medikamenten behielten, zwar starken Ausschlag hatten, aber sonst keine Komplikationen aufzeigten. Als das Fieber sank, waren die Krankheiten verschwunden. Er gab daher gar keine Fiebersenker mehr, wodurch Komplikationen fast gar nicht mehr auftraten. (Quelle: Witsenburg: „Masern-Sterblichkeit und Therapie“ in: Medicus tropicus von 1975).

Die Veröffentlichungen von Witsenburg wurden in der Fachwelt kaum beachtet. Die WHO setzt weiter unbeirrt auf Impfungen, sicher nicht zum Schaden der Pharmaindustrie, die damit Unmengen an Geld verdient.

Nebenwirkungen mancher Impfungen

Impfungen sind jedoch nicht immer ungefährlich und können zu allerlei Symptomen führen, wobei es zu oft vorkommt, dass Schäden nach einer Impfung nicht damit in Zusammenhang gebracht und auch nicht erfasst werden. Im Dokumentarfilm „Eingeimpft“ von David Sieveking wird von einer Sechsfachimpfung für Säuglinge berichtet, die bis 2005 verabreicht wurde. Die Babies wurden damals gegen Polio, Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Hepatitis B und Haemophilus-Bakterien geimpft und immer wieder starben Säuglinge kurz nach der Impfung. Bei ihnen wurde eine deutliche Verhärtung der Gehirne festgestellt.

Bei älteren Kindern wurde nach Impfungen wiederholt ein sogenannter Entwicklungsknick beobachtet. Nachdem die Kinder sich zunächst normal entwickelten und ihre motorischen Fähigkeiten ausbildeten, blieb die Entwicklung der Kinder stehen, bei einigen gingen dann sogar bereits erlernte Fähigkeiten wieder verloren. Die Frage, ob die Impfungen hierfür verantwortlich waren , wurde bis heute nicht geklärt.

Steiners schaurige Vision

Schon 1917 sagte der Antroposoph Rudolf Steiner, man werde „vielleicht in nicht so ferner Zukunft einen Impfstoff finden, durch den der Organismus so bearbeitet wird in möglichst früher Jugend, möglichst gleich bei der Geburt, dass dieser menschliche Leib nicht zu dem Gedanken kommt: Es gibt eine Seele und einen Geist.“ Er warnte damit davor, das menschliche Denken könnte womöglich gezielt mit einer Impfung beeinflusst werden, so dass Menschen nur noch das erfassen können, was man ihnen vorgibt, ohne eigenständig zu denken, was sie zu seelenlosen Körpern machen könnte wie Zombies.

1919 beschrieb er in einem Brief, was eine Verhärtung des Gehirns bewirkt: „Dabei dieser Mangel an Verständnisfähigkeit bei den Leuten. (…) Es ist, als ob sie nur fähig wären, Dinge zu verstehen, an die sie bis zur Satzgestaltung seit 30 Jahren gewöhnt sind. Verhärtete Gehirne, gelähmter Ätherleib, leerer Astralleib, völlig dumpfes Ich. Das ist die Signatur der Menschen der Gegenwart“. Steiner ärgerte sich über die Unfähigkeit vieler Menschen, den Verstand einsetzen zu können. Viele können heute keine neuen Gedanken mehr erfassen, sie sind leer und ideenlos und lassen sich alles durch Medien vorgeben. Steiner sah diesen Prozess der Verdummung und Massenverblödung als eine große Gefahr für die Gesellschaft. Statt Impfungen, die unbekannte Nebenwirkungen auf den Körper haben, wie im obigen Film beschrieben, plädierte er dafür, Krankheiten mit dem Immunsystem zu bekämpfen, in dem dieses zuvor gestärkt wird.

Das Starke muss vom Menschen erworben werden

„Das ist gerade die Folgerung und Gabe der Krankheit, da das Starke vom Menschen erworben werden muss. Wollen wir die Stärke, die Gesundheit, dann müssen wir ihre Vorbedingung, die Krankheit, mit in Kauf nehmen“. Dann erübrigen sich auch Impfungen.

Der Österreicher Rudolf Steiner (27.2.1861 – 30.03.1925) gilt als Begründer der Anthroposophie. Die Hauptlehre hierbei ist, dass neben der Realität, die wir mit den Augen sehen, eine feinstoffliche Welt existiert, in der alles miteinander verbunden ist und eine universelle Einheit bildet. Er stützte seine Theorien auf die Geheimlehre von Helena Petrovna Blavatsky, die 1875 die Theosophische Gesellschaft gründete. Steiner ist auch Erfinder der Waldorfpädagogik, worauf heute zahlreiche Schulen aufgebaut sind und auf ihm basieren zahlreiche Esotherikvereinigungen.

Weitere Quellen:

  • Das Bild des Menschen als Grundlage der Heilkunst“ von Friedrich Husemann und Otto Wolff
  • Bücher von R. Steiner:
    – Die spirituellen Hintergründe der äußeren Welt. Der Sturz der Geister der Finsternis, GA 177, Dornach 2013
    – Die Erkenntnis des Übersinnlichen in unserer Zeit und deren Bedeutung für das heutige Leben, GA 55, Dornach 1983
    – Physiologisch-Therapeutisches auf Grundlage der Geisteswissenschaft, GA 314, Dornach 2011

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