Ausgrenzung und Ausschluss gesunder Menschen vom gesellschaftlichen Leben, indirekte Impfpflicht – das sind Themen, an die sich Medien kaum wagen. Vehement wurde all das als Verschwörungstheorie und Spinnerei abgetan. Ausgerechnet der sonst oft so stromlinienförmige WDR wagte sich nun in der Satire-Show „Mitternachtsspitzen im Oktober“ mutig an die Sinnhaftigkeit der Impfung und den Impfzwang.

  • WDR nimmt mit einem Sketch die 2G-Regelung aufs Korn
  • Sendung „Mitternachtsspitzen im Oktober“
  • Eine indirekte Impfpflicht sei mittlerweile eine veraltete Verschwörungstheorie
  • Für Logik sei bei den Corona-Regeln kein Platz

„Weil es zu gefährlich ist, wenn jemand, der eine Krankheit nachweislich nicht hat, sich neben jemanden setzt, der gegen die Krankheit, die der andere nicht hat, geimpft ist“, so erklärt sich die Sinnhaftigkeit der 2G-Regelung in einem Satz. Man müsse sich bald freiwillig gegen Corona impfen lassen, denn als Getesteter sei man nicht mehr erwünscht. Eine indirekte Impfpflicht wäre bereits alte eine Verschwörungstheorie aus dem letzten Jahr. Corona-Regeln hätten mit Logik nichts zu tun. Durch die vom WDR ausgestrahlte Sendung „Mitternachtsspitzen im Oktober“ führt Christoph Sieber. Der Sketch zwischen Wildschwein und Hauschwein über die 2G-Regelung kann von Minute 27 bis Minute 30 angeschaut werden.

„Vergiss die Logik!“

Bei 2G gehe es darum, die Ungeimpften vor den Geimpften zu schützen. Denn die Geimpften könnten ja ansteckend sein. Ob dann nicht Geimpfte getestet werden müssten? Für Logik sei kein Platz. Auch für den Karneval in Düsseldorf gelte künftig die 2G-Regelung. Gesunde Menschen würden demnach von dieser Veranstaltung ausgeschlossen. Unbedingt sei es richtig, bei einem Fest, das im Wesentlichen darin bestehe, Süßigkeiten zu essen, die von einem LKW geworfen werden, sich zu „besaufen“, danach Geschlechtsverkehr mit Wildfremden zu haben, kein gesundheitliches Risiko einzugehen.

Ganze Sendung des WDR: Mitternachtsspitzen im Oktober

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