In der italienischen Stadt Eboli (Provinz Salerno) gehen die Wogen hoch: in der Wohnung eines Hauses, das der Erzdiözese von Salerno gehört, laufen afrikanische Migranten am helllichten Tag nackt durch Wohnung, liegen auf dem Boden oder Balkon nackt herum und stellen, ungeniert und für jeden gut sichtbar, ihre Genitalien zur Schau.

Von Kornelia Kirchweger

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Salvini: „Die neue Form der Integration…“

Die Hausbewohner und Nachbarn empfinden das Verhalten als „obszön“ und wollen das nicht länger akzeptieren. Jetzt formiert sich laut „Il Mattino“ und anderen italienischen Medien Protest in der Via Ripa, in Eboli (südlich von Neapel), weil die afrikanischen Migranten die „Regeln des normalen zivilisierten Zusammenlebens“ nicht respektieren.

Auch dem italienischen Innenminister Matteo Salvini dürfte die Sache zu Ohren gekommen sein. Er twitterte zu einem Medienbericht: „Die neue Form der Integration…“

…hausen unter „wilden Bedingungen“

Ein Bewohner der Via Ripa sagt wütend: „Das ist unanständig und widerlich. Wir ertragen das nicht länger. Das geht jetzt schon einen Monat so“. Ein anderer Anrainer meint: „Wir sind tolerant und offen für Akzeptanz, solange sie unserer Regeln respektieren, wir haben kleine Kinder hier, sie sollten wenigstens kurze Hosen tragen“.

Giuseppe La Brocca, Sicherheitsbeauftragter der Stadt Eboli, will jetzt von den zuständigen Priestern wissen, wer die Wohnung verwaltet. Dass sie nackt herumlaufen und sich zur Schau stellen, sei nicht das einzige Problem, sagt Vito Accarino, ein Hausbewohner laut Medienberichten.

Man wisse nicht, wer sie sind. Man sieht oft neue Gesichter. Sie kommen und gehen. Anfangs hatten sie nicht einmal Strom. Jetzt schlafen sie auf Matratzen. Sie haben keine Möbel. Unter solch „wilden“ Bedingungen könne man nicht auf ein zivilisiertes Zusammenleben hoffen.

Unterschriftensammlung mit Beweisfotos

Jetzt wollen die Anwohner der Via Ripa Unterschriften sammeln und gemeinsam mit „Beweisfotos“ an die Verkehrspolizei schicken. „Schauen Sie sich die Fotos an. Ist das normal? Vielleicht leben sie ja zu Hause so, aber sie müssen verstehen, dass das hier anders läuft.

Sie müssen sich bedecken. Ich kann auch nicht nackt vor der ganzen Nachbarschaft herumliegen“, sagte ein anderer Anrainer, der sich die täglich dargebotene „Nacktshow“ anschauen muss.

Hoffnung auf Beschwerde

Alle, die sich hier gemeinsam ärgern, betonen aber nachdrücklich, dass sie nichts gegen die Bewohner an und für sich haben. Sie verlangen aber Respekt für die üblichen Regeln des Zusammenlebens und hoffen, dass die Beschwerde dem Ganzen ein Ende setzt.