Heimatliebe ist heutzutage für viele Menschen nicht mehr selbstverständlich. Kein Wunder, denn in den Mainstream-Medien, den Schulen und der Politik ist es geradezu verpönt, einen positiven Bezug zum Eigenen zu haben und es verteidigen zu wollen. Man verleugnet lieber seine Identität.

Ein Gastkommentar von Stefan Magnet

Hass auf Patrioten

Woher kommt der Hass auf AfD und FPÖ, woher die Feindseligkeit gegen alle Patrioten, traditions- und heimattreuen Kräfte? Diese Frage wird mir oft gestellt, denn viele unserer gutgesinnten und oft natürlich gut-gläubigen Landsleute können nicht begreifen, dass sie aufgrund ihrer Gesinnung von Journalisten und Politikern massiv diffamiert, angefeindet, attackiert werden. „Denn was haben wir ihnen denn getan“? Wir wollen doch nur unser Volk am Leben erhalten, wie das allen Völkern der Erde zugestanden wird – und wo sich doch die Grünen für die Erhaltung der eingeborenen Völker etwa im Regenwald einsetzen, wollen sie die Völker Europas verändern? Was haben wir ihnen getan, wenn wir uns für die Familien einsetzen – und dafür, dass diese Familien es sich auch leisten können, mehr als ein Kind in die Welt zu setzen? Was tun wir denn den Linken, wenn wir sagen, dass wir stolz auf unser Vaterland, auf unsere Geschichte und unsere Kultur sind? Wir sagen ja nicht, dass wir andere Kulturen nicht auch schätzen – aber die eigene lieben wir eben und wollen sie für unsere Enkelkinder einmal erhalten. – „Ich weiß nicht, was daran böse sein soll.“

Standhaft bleiben!

Dazu möchte ich zwei Dinge festhalten: Erstens ist es ein Zeichen eurer gesunden Seele und eures ehrlichen Charakters, dass ihr euch nicht gänzlich in die bösartigen und durchaus extremistischen Köpfe eurer politischen Gegner einfühlen könnt. So wie das Kleinkind noch die kleinen Geschöpfe wie Käfer und Schmetterlinge achtet und nicht auf die Idee kommt, diese zu zerschlagen, so habt ihr euch noch innerlich gesund erhalten. Auch das kleine Kind rettet den auf der Straße sich ringelnden Regenwurm und verhilft ihm ins schützende Gras – der erwachsene Mensch, verbildet, von der Natur abgekoppelt, zertritt den armselig auf Asphalt gespülten Wurm.  – Aber ihr seid noch nicht auf Zertreten und Zerstören getrimmt: In eurer Gedankenwelt werden Menschen nicht unterdrückt oder mit Ersatzmigration vertrieben. Bewahrt euch euren guten Geist und verroht nicht in Gedanken und Tat, nur weil eure Gegner zunehmend verrohen und brutaler werden. Und die zweite Sache, die ich euch sagen möchte: Sie hassen euch Patrioten,  glückliche Mütter, alte weise Männer, denn indem ihr an Werten wie „Familie“ und „Traditionen“ festhaltet, verunmöglicht ihr den finalen Siegeszug der Globalisten. Die sogenannten „Abgehängten“, die sich an ihre Wurzeln Klammernden, die Sturschädeln und „Nicht-Flexiblen“: Die wollen keine weitere Globalisierung und die wollen keine ganzen Reisebusladungen afrikanischer Männer bei sich im Ort aufnehmen und die wollen keine Stadtteile an linksextrem-marxistische Chaoten abtreten: Deshalb seid ihr ihnen ein Dorn im Auge, deshalb passt ihr nicht in ihr Konzept, weil ihr euch quer legt, weil ihr tatsächlich „im Weg steht“.

Begegnen wir dieser aufgeregten und manchmal irren Zeit mit sicherer Gelassenheit und Unaufgeregtheit. Wir können derzeit nicht ändern, dass die Gesamtlage so ist, wie sie ist. Aber wir können uns selbst stärken und den Kreis der uns lieben Menschen verstärken und beschützen, darauf achten, dass wir den Schmutz, durch den man uns zieht, nicht in uns aufnehmen. Bei Julius Evola lese ich den schönen Satz, dass wir den Verirrungen der Zeit nicht zu sehr Berücksichtigung schenken sollten, lassen wir die anderen tun, was sie nicht lassen können und „achten wir auf eine einzige Sache: Dass wir in einer Welt der Ruinen aufrecht stehen bleiben.“