Die Kriminalstatistik des Vorjahres zeigt erschreckende Zahlen. So gab es österreichweit bereits sechs kriminelle Vorfälle mit Messern pro Tag. Von 2016 bis 2018 hat sich die Zahl der Messer-Attacken mehr als verdoppelt. Die Tendenz ist ansteigend. Dabei steigen die Anteile „Fremder“ bei den Tatverdächtigen ständig an.

In den Mainstream-Medien werden die Gründe für den signifikanten Anstieg bei der Verwendung von Stich- und Schnittwaffen eher verhalten genannt. Studiert man Foren im Internet oder befragt man die Menschen direkt, wird klar: Das Verschweigen der Herkunft vieler Gewalttäter bringt nichts. Im Gegenteil, unsere Mitmenschen wissen genau, weshalb die Sicherheit vergangener Jahrzehnte verloren gegangen ist.

Mutig berichtete die Tiroler Tageszeitung vergangenen Samstag: „Tatsächlich wirken sich die Einwanderungswellen der jüngeren Vergangenheit auch in der Statistik aus. Bei bestimmten jungen Männergruppen gehört das Messer zur Standardausrüstung.“ Dabei zitierte man Walter Pupp, den Leiter des Landeskriminalamts Tirol.

38 von 79 Mördern gelten als „Fremde“

2018 wurde ein trauriger Rekord erreicht: 22 von 60 Mordgeschehen wurden mit einem Messer begangen. Insgesamt wurden in Österreich im Vorjahr 73 Menschen ermordet. 38 von 79 ermittelten Tatverdächtigen verfügten dabei über keinen österreichischen Reisepass und gelten damit in der Statistik als Fremde.

In Wien drei Messer-Straftaten pro Tag

In Wien war die Polizei im Jahr 2018 mit 956 Messer-Straftaten befasst, das sind drei pro Tag. In Ober- und Niederösterreich waren es jeweils mehr als 260 Einsätze, die Steiermark folgt mit rund 200 Vorfällen.

39 Prozent der Gewaltkriminellen sind „Fremde“

Bei den Tätern handelt es sich auch im Bereich der Gewaltkriminalität Jahr für Jahr verstärkt um fremde Tatverdächtige bzw. Personen mit Migrationshintergrund. Im Jahr 2009 war der Anteil an Fremden unter den Tatverdächtigen 26,4 Prozent. Im Jahr 2017 wurde der bisherige Höchststand erreicht: 39,1 Prozent. Dass im Jahr 2018 nur 39 Prozent der Täter Fremde waren, reicht manchen Massenmedien für die Aussage, dass die Zahl rückläufig wäre. In absoluten Zahlen waren das im Jahr 2009 59.185 fremde Tatverdächtige, im Jahr 2018 72.567.

Anteil an fremden Kriminellen in 10 Jahren stark gestiegen

Betrachtet man die Gesamtkriminalität, sehen die Zahlen noch ernüchternder aus. Hier ist der Anteil Fremder an den Tatverdächtigen von 28 Prozent im Jahr 2009 auf 40 Prozent im Jahr 2018 angestiegen. Migrationshintergrund vor dem Erlangen der Staatsbürgerschaft wird in der Statistik übrigens nicht ausgewiesen.