Wer sich die durch Zwangsgebühren finanzierten Programme der Öffentlich-Rechtlichen zu Gemüte führt, kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass er darin als Bürger konstant für dumm verkauft wird. So ließ im ZDF-Morgenmagazin jüngst Bundesbildungssministerin Anja Karliczek (CDU) Äußerungen vom Stapel, die bei denkenden Menschen nur zu Kopfschütteln führen können.

Ein Kommentar von Vanessa Renner

Nicht nur, dass Karliczek beteuert, dass die Corona-Impfung höchsten Standards entspräche: „Das Zulassungsverfahren hat die klassischen, üblichen hohen Standards, die wir in Europa kennen. Da haben wir überhaupt keine Abstriche gemacht. Man kann diesem Impfstoff vertrauen“, behauptet sie. Unter den Tisch lässt sie fallen, dass sämtliche Zulassungen für die in Windeseile auf den Markt geworfenen Impfstoffe bloße Notzulassungen sind. Über Jahre in etlichen Langzeitstudien erprobte Impfstoffe mit den experimentellen Cocktails zu vergleichen, deren Verabreichung aktuell zu einer Horrorgeschichte nach der anderen führt, ist nicht nur frech – es ist auch gefährlich.

Indirekte Impfpflicht unvermeidbar

Als würden diese Aussagen nicht tief genug blicken lassen, geht Anja Karliczek aber noch weiter: Freimütig sagt sie im ZDF-Morgenmagazin, dass eine „indirekte Impfpflicht“ überhaupt nicht vermeidbar wäre. Zitat: „Natürlich sind wir ein Land, was Privatwirtschaft hat. Verhindern werden wir das nicht können.“

Denn: Die Betreiber von Restaurants, Theatern und Co. könnten nach dem Hausrecht nun einmal bald auf einen Impfnachweis oder einen negativen Corona-Test ihrer Gäste bestehen. 

Dass der sonst so regulierungswütige und grundrechtfeindliche deutsche Staat dies nicht verhindern könne, ist eine glatte Lüge. Es macht stark den Anschein, als würde hier die Verantwortung für die Entstehung der Zwei-Klassen-Gesellschaft aus Geimpften und Ungeimpften auf die Betreiber derartiger Etablissements abgeschoben werden. Dabei wird es am Ende wieder die Regierung sein, die durch immer neue Auflagen die Unternehmer zwingt, derartige Maßnahmen zu ergreifen. Kein gebeutelter Gaststättenbetreiber wird freiwillig auf die glorreiche Idee kommen, einen hohen Prozentsatz von zahlenden Kunden einfach so abzuweisen!

Ob der deutsche Michel derartige Märchen immer weiter schluckt oder ob er doch allmählich erwacht und für seine Rechte einsteht, wird sich zeigen. Schlummert die Schafherde weiter, werden dunkle Zeiten auf uns zukommen.