In Österreich wurden dieses Jahr bereits 18 Frauen ermordet. Nachdem 2018 insgesamt 41 Frauen einem Mord zum Opfer fielen, gab der damalige FPÖ-Innenminister Herbert Kickl eine Studie in Auftrag, die sich mit allen Morden und Mordversuchen ab dem vergangenen Jahr befassen sollte.

Ziel der Studie sei es, Muster abzuleiten und Gewalttaten in Zukunft zu verhindern. Die Ergebnisse der Studie liegen bereits seit Spätsommer vor, werden aber noch immer unter Verschluss gehalten.

Keine Frauenmorde in Linz in vergangenen Monaten

Der Linzer Sicherheitsstadtrat Michael Raml fordert die sofortige Veröffentlichung, damit die Linzer Politik und Polizei künftig mehr präventive Maßnahmen setzen können. „Gott sei Dank gab es in den letzten Monaten keine Frauenmorde in unserer Stadt. Auf diesem ‚Erfolg‘ dürfen wir uns nicht ausruhen, sondern müssen alles tun, um das auch weiterhin zu verhindern. Die Studie ist dafür eine ganz wesentliche Grundlage!“

76 Personen an Morden beteiligt

Der Generaldirektor für öffentliche Sicherheit erklärte Anfang September bei einer Pressekonferenz, dass die Ergebnisse „im Herbst, kurz nach der Wahl“ veröffentlicht werden sollen. Zu den 41 begangenen Frauenmorden 2018 könnten von der Polizei insgesamt 76 Personen ausgeforscht werden, die an den Taten beteiligt waren.

46% der mutmaßlichen Mörder und Gehilfen sind Ausländer! Die unter Verschluss gehaltene Studie wird voraussichtlich bestätigen, wovor die FPÖ schon lange warnt: Ausländische Täter, die durch die offene Grenzpolitik von SPÖ-ÖVP-Regierungen nach Österreich gekommen sind, bedeuten ein großes Sicherheitsrisiko für unser Land. Innenminister Peschorn muss die Ergebnisse sofort veröffentlichen, auch wenn sie ihm nicht gefallen“, fordert Raml knallhart.