Vergangenes Jahr hatten sich 16 Frauen gemeldet, die von Männergruppen belästigt worden waren.

Die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel in Innsbruck verliefen nicht ganz so friedlich wie erwartet. Trotz erhöhter Polizeipräsenz wurden sechs Fälle von sexueller Belästigung bekannt.

Aus Polizeikreisen ist zu vernehmen, dass die Täter jedoch nicht „organisiert“ vorgegangen sein sollen, anders als im vergangenen Jahr.

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Bereits Vorfälle im letzten Jahr

„Wochenblick“ berichtete bereits im vergangene Jahr über Zwischenfälle in Innsbruck. Damals konnte die Polizei sechs Afghanen ausforschen, die in der Silvesternacht 18 Frauen koordiniert sexuell bedrängt und begrapscht haben sollen.

Bei den Zwischenfällen in der gestrigen Silvesternacht soll es sich jedoch lediglich um „Einzelfälle“ wie „Küssen mit Umarmen“ und „Greifen an den Po“ gehandelt haben, berichtet die „Kronen-Zeitung“.

Einen mutmaßlichen Täter soll die Polizei bereits ausgeforscht haben. Die Herkunft des Täters wurde nicht genannt.

Anzeigen auch in Wien und Salzburg

Auch in Wien und in Salzburg kam es zu ähnlichen Vorfällen. In der Bundeshauptstadt gab es fünf Anzeigen, in Salzburg wurden drei Afghanen wegen sexueller Belästigung angezeigt. Ein Serbe wurde indes wegen versuchter Vergewaltigung verhaftet.