Michael Klonovsky Interview „Es wird gelogen, dass sich die Decken biegen“
Foto Klonovsky: Privat / Hintergrund: Fotolia, Björn Wylezich / Bildkomposition "Wochenblick"

Der deutsche Journalist und Publizist Michael Klonovsky gehört zu den unbequemen Intellektuellen in Merkel-Deutschland. Klonovsky, geboren am 19. August 1962 in Schlema, arbeitete von 1992 bis 2016 beim großen Mainstream-Magazin „Focus“ u.a. als „Chef vom Dienst“ und als Debattenressort-Leiter.

Ein Interview geführt von Johannes Schüller

Bereits damals wollte er sich nicht den Mund verbieten lassen, kritisierte „Politische Korrektheit“, linke Utopien, Multikulti sowie Feminismus entschieden. Hinzu kommt: Der gelernte Maurer wuchs in der DDR auf. Zensur und Maulkorb-Journalismus lernte er – anders als westdeutsche Kollegen – auf bedrängend offensichtliche Art kennen.

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Klonovsky, der inzwischen die AfD berät, verfasste Essays, Romane und Ratgeber, darunter „Radfahren. Kleine Philosophie der Passionen“ (2006) oder „Land der Wunder“ (2005).

Journalisten bekommen klare Vorgaben

Wochenblick: Sie werfen den Mainstream-Medien vor, diese hätten sich zur Fakten mitunter verschweigenden „Lückenpresse“ entwickelt. Sie selbst waren bis vor kurzem Journalist beim etablierten deutschen Magazin „Focus“. Wie kamen Sie zur These von der „Lückenpresse“?

Michael Klonovsky: Der Begriff – er stammt übrigens von einem Leser meines Online-Tagebuchs – beschreibt keine These, sondern eine Evidenz, die sich täglich studieren lässt. Jeder Journalist weiß, für welche Themen er ein Bienchen seiner Chefs bekommt und anerkennende Worte seiner Kollegen erntet, und von welchem Thema er besser die Finger lässt.

Doppelmoral bei Asylanten

Brennt ein Asylantenheim, und das Feuer ist von den Bewohnern selber verursacht worden, fährt man die Sache klein, achtet darauf, ja keine falschen Anschuldigungen zu machen und so fort. Ist das Feuer von außen gelegt worden, darf die Propagandaorgel losdröhnen, können ganze Kleinstädte und „gesellschaftliche Mitten“ unter Verdacht gestellt werden.

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„Fake News“ zu Trump

Jeder weiß, dass der teuflische Herr Trump einen Grenzzaun zu Mexiko bauen will. Kaum einer weiß, dass unter der Regentschaft des edlen Herrn Obama die Grenzsicherung zu Mexiko vorangetrieben wurde. Und niemand weiß, dass Mexiko Grenzbefestigungen zu Guatemala errichtet, um illegale Migranten aufzuhalten. Ob das was mit der Medienberichterstattung zu tun hat?

Gibt es einen nennenswerten Unterschied zwischen der „Lückenpresse“ und dem, was Pegida-Demonstranten die „Lügenpresse“ nennen?

Jeder ist für die Wahl seiner rhetorischen Mittel selber verantwortlich. Ich finde „Lückenpresse“ geschmackvoller. Ob oder wie oft Medien lügen, stehe dahin, dass sie aber täglich lückenhaft berichten, und zwar gezielt, steht außer Frage.

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