Gefeuerter Polizei-Diakon kämpft weiter: Mutige Seelsorger gegen die Impfpflicht

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Kirche nicht als verlängerter Arm des Staates und der Politik

Gefeuerter Polizei-Diakon kämpft weiter: Mutige Seelsorger gegen die Impfpflicht

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Dass die katholische Kirche in den letzten zwei Jahren alle Maßnahmen der Corona-Zwangspolitik kritiklos mitgetragen hat, liegt vielen Menschen schwer im Magen. Sogar die Stichpflicht wird von ranghohen Kirchenvertretern befürwortet. Da kommen Kritiker natürlich ungelegen. Einer dieser unliebsamen Kritiker ist der ehemalige Polizeiseelsorger Diakon Uwe. Gemeinsam mit den Polizisten für Grund- und Freiheitsrechte verfasste er einen öffentlichen Brief an den Innenminister Karner. Daraufhin wurde er gefeuert. Ein Maulkorb wurde ihm verpasst. Doch anstatt die Füße still zu halten, schloss er sich der Initiative Priester22 an. Offen positionieren sie sich gegen die Impfpflicht. Wochenblick hat am heutigen Freitag mit Diakon Eglau und Pfarrer Pater Andreas Schöffberger gesprochen.

Als Polizeiseelsorger hat Diakon Eglau in den letzten Jahren gute Dienste geleistet und ist vielen Polizisten zur Seite gestanden. Nach über 14 Jahren entfernte man ihn aus seinem Amt. Anlass dafür war ein offener Brief an Innenminister Karner, in dem sich Eglau gemeinsam mit hunderten Polizisten für den Erhalt der Rechtsstaatlichkeit und gegen die Spaltung der Gesellschaft ausgesprochen hat (Wochenblick berichtete). Er ist einer der Unterzeichner des offenen Briefes. Sein entschiedenes Eintreten gegen die Impfpflicht wurde ihm schließlich zum Verhängnis.

Kirche nicht als verlängerter Arm der Politik und des Staates

Doch der 56-jährige Diakon lässt sich den Mund nicht verbieten, wie er selbst erzählt: “Jeder muss für sich selbst gerade stehen und ist für seine Taten verantwortlich. Danach lebe ich. Mein Glauben bestärkt mich und ich fürchte mich nicht vor Konsequenzen. Ich möchte den Menschen Hoffnung geben. Ich sehe die Kirche als Ort der Menschen und Menschlichkeit und nicht als verlängerten Arm des Staates und der Politik.”

Von Seiten der Polizei habe man nie das Gespräch mit ihm gesucht, erzählt Uwe Eglau. Auch auf den offenen Brief kam nie eine Reaktion aus dem Innenministerium. Für viele Polizisten bleibe er weiterhin ihr Seelsorger: “Wir haben ein Vertrauensverhältnis aufgebaut und ich bleibe auch nach meiner Abberufung ihr Seelsorger, auch wenn ich nicht mehr für die Polizei tätig bin.” Die Polizisten seien ihm sehr ans Herz gewachsen.

Menschen warten auf kritische Stimmen aus der Kirche

Dass er sich weiter gegen die Spaltung der Gesellschaft und die Impfpflicht positionieren werde, war für ihn klar. Deswegen sei es ein Segen gewesen, dass er der Initiative Priester22 beitreten konnte. So kämpft Diakon Eglau gemeinsam anderen Seelsorgern in Österreich gegen die Impfpflicht. Einer dieser Seelsorger ist Pfarrer Pater Andreas Schöffberger.

Auf ihrer Homepage haben Priester und Diakone der Katholischen Kirche diese Stellungnahme veröffentlicht: Sie treten entschieden gegen eine Impfplicht auf und wollen jedem Menschen beistehen, der diesbezüglich in einen Gewissenskonflikt oder andere Formen von Bedrängnis geraten sei. Sie wissen, dass viele Menschen schon lange auf kritische Stimme aus der Kirche gewartet haben. Nach ihrer öffentlichen Stellungnahme hätten sie viele positive Rückmeldungen erhalten – auch aus den eigenen Reihen.

WB-Redakteurin Birgit Pühringer im Gespräch mit Diakon Uwe Eglau und Pfarrer Pater Andreas Schöffberger:

Foto WB

Seelsorger gegen die Impfpflicht

Eine Impfplicht sehen die Seelsorger nicht nur als unbegründet und unverhältnismäßig, sondern auch als gefährlich. “Wir haben uns gründlich mit der Thematik auseinandergesetzt. Es gibt mittlerweile so viele Impfnebenwirkungen und Impfschäden bis hin zu Todesfällen. Das kann man alles nicht mehr leugnen.”, sagt Diakon Eglau, der sich unter anderem auf die die Meldungen auf der Seite der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) beruft.

Und Pater Schöffberger ergänzt: “Eine Impfpflicht verstößt gegen die Menschenwürde, das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Außerdem greift sie unverhältnismäßig in das Grundrecht auf Glaubens- und Gewissensfreiheit ein.” Jeder Mensch müsse frei und eigenverantwortlich entscheiden können, ob er sich impfen lasse oder nicht.

Es sei eben jeder Mensch für seine Gesundheit selbst verantwortlich, stellt Uwe Eglau klar: “Es darf nicht so sein, dass der Staat uns das von “oben” diktiert. Das Aussetzen der Impfpflicht hat den Druck auf die Menschen leider nicht verringert. Sie schwebt über uns und ist eben nur ausgesetzt. Es sei nur so viel gesagt: Druck hat noch nie zum Erfolg geführt!”

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