Es ist die dritte Bluttat eines bestialischer Tierquälers im Großraum Linz. Wochenblick berichtete bereits über den ersten und den zweiten schockierenden Fall. Die dritte Katze überlebte die Untat nicht, sie wies neben dem gehäuteten Schwanz auch schwere Schädelverletzungen auf. Gefunden wurde das Tier in Innertreffling, Engerwitzdorf nahe Linz. Es bleibt zu hoffen, dass Hinweise aus der Bevölkerung rasch zum Täter führen.

Die ersten beiden Taten trugen sich in Linz-Kleinmünchen zu. Während die erste Katze durch Amputation des Schwanzes gerettet werden konnte, starb die zweite in Folge ihrer schweren Verletzungen. Bei der dritten Katze dürften der oder die Täter noch brutal auf den Kopf des Tieres eingeprügelt haben. Als man es fand, war es bereits tot. Polizisten fanden die Katze in Innertreffling am Straßenrand. Jemand hatte ihre Haut am Schwanzansatz mit einem scharfen Messer durchtrennt und dann das Fell abgezugen. Das Fellstück lag zwei Meter neben dem verendeten Tier ebenso am Straßenrand. Es bleibt zu hoffen, dass es forensisch genau auf mögliche Spuren untersucht wird. Wer Hinweise zu den irren Taten hat, wird ersucht, sich bei der Polizei zu melden.

ORF spielte Tat zunächst herunter

Dem öffentlich-rechtlichen ORF war es im August zunächst wichtig, zu beschwichtigen. Während andere Medien mit Experten gesprochen hatten, welche von Verletzungen durch ein scharfes Messer berichteten, ging es in den ersten Berichten auf ORF-Online hauptsächlich um einen möglichen Unfall. Welchen Nutzen eine solche Darstellung hat – und für welchen Personenkreis – kann nur als völlig rätselhaft bezeichnet werden. Als psychologisch gesichert gilt, dass viele Mörder und Massenmörder ihre Taten erst an Tieren üben.

Kopfgeld durch FPÖ-Vizebürgermeister erhöht

Schockiert sind nicht nur die Bürger sondern auch verantwortungsbewusste Politiker in Oberösterreich. Allen voran der Linzer Vizebürgermeister Markus Hein, der schon beim ersten Vorfall ein Kopfgeld aussetzte und dieses beim zweiten Fall vom 2. September nochmals erhöhte: „Erst in der vergangenen Woche haben wir die Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, auf € 1.500 erhöht. Diesem Aufruf hat sich mittlerweile auch ein Unternehmer aus dem Linzer Großraum angeschlossen, der dieses Kopfgeld um weitere € 1.000,- aufgestockt hat, sodass nun eine Ergreiferprämie von gesamt € 2.500,- ausgelobt ist“, erklärt der freiheitliche Vizebürgermeister Markus Hein: „Ich hoffe, dass es gelingt, diesem widerlichen Treiben ehestmöglich ein Ende zu setzen. Wer Tiere so skrupellos quält, muss hart bestraft werden. Hier muss sowohl der Ermittlungsdruck als auch die Strafdrohung deutlich erhöht werden. Tiere dürfen vor dem Gesetz nicht mehr mit Sachen gleichgestellt sein.“