Eine „schweizerische Staatsbürgerin“ attackierte am Dienstag in einem Kaufhaus in Lugano offenbar wahllos andere Kundinnen. Dabei wurde eines ihrer Opfer durch Stiche oder Schnitte eines Messers verletzt. Die mutmaßliche Täterin soll Parolen des Islamischen Staates gebrüllt haben. Sie ist seit 4 Jahren als Islamistin polizeibekannt.

Wieder einmal wurden Menschen verletzt, weil sich die europäische Politik sowie die Justiz aus „Toleranz“ nicht dazu entscheiden können, die Bürger vor islamistischen Extremisten zu schützen. In einem Kaufhaus in der Schweizer Stadt Lugano attackierte eine 28-jährige moslemische Extremistin offenbar wahllos ausgesuchte Kundinnen. Einer Frau stach oder schnitt sie in den Nacken, eine andere hielt sie am Hals fest und würgte sie. Augenzeugen konnten sie überwältigen und hielten sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Während der Tat soll die radikale Moslemin „Allahu Akbar“ und „Ich gehöre zum IS“ gebrüllt haben. Die Tatwaffe wurde zuvor aus der Küchenabteilung gestohlen.

Verbot fundamentalistischer Moslemorganisationen gefordert

Die 28-jährige Täterin war von den Behörden bereits im Jahr 2017 im Rahmen von Ermittlungen zu Islamismus und Djihadismus aufgefallen. Während linke Parteien wie üblich beschwichtigen, findet die Schweizer Islamismus-Expertin Saïda Keller-Messahli klare Worte. Sie fordert das Verbot der radikalislamistischen Muslim-Bruderschaft und der türkisch-faschistischen Grauen Wölfe sowie Milli Görus. Sie vermutet, dass es sich bei der Täterin um eine Konvertitin handelt, welche einen radikalmuslimischen Mann geheiratet hat. Es gäbe viele solche Paare in der Schweiz. Die Muslimbruderschaft wäre eine Terrororganisation und nicht wie bisher ein Ansprechpartner der Behörden im Bereich von Flüchtlingshilfe, Seelsorge oder Deradikalisierung. Keller-Messahli ist Trägerin des Menschenrechtspreises der Schweiz.

Diesmal keine Vertuschung

Auffällig ist, dass man bei dem Terroranschlag in Lugano nicht die üblichen Beschwichtigungs- und Vertuschungsversuche startete. Der islamistische Hintergrund wurde rasch bekanntgegeben. Sogar der österreichische Bundeskanzler Kurz meldete sich zeitnahe zu Wort und verurteilte den islamistischen Terror. Obwohl die beschriebene Tathandlung die Vermutung zulässt, dass die mutmaßliche Täterin einen geistigen Defekt hat, unterblieb diesmal auch die übliche Schnelldiagnose durch Medien wie „hörte Stimmen“ und „war geistig erkrankt“.

Zweite Islamisten-Tat innerhalb weniger Wochen

Im schweizerischen Morges wurde vor kurzem ein Portugiese vor einem Kebabstand von einem ebenso polizeibekannten Islamisten mit einem Messer attackiert und ermordet.