Während des Ramadan in der Corona-Krise konnten Kommunen Muezzinrufe erlauben. Einige Gemeinden wollen dies nun weiterhin erlauben.

Viele haben es befürchtet, nun scheint es Wirklichkeit zu werden. Die Islamisierung in Deutschland geht mit Riesenschritten vorwärts. So konnten Kommunen in Corona-Zeiten während des Ramadan – als Moscheebesuche wegen der Ansteckungsgefahr vermieden werden sollten – die Erlaubnis für Muezzinrufe erteilen. Eine Ausnahmegenehmigung, welche nun offenbar in einigen Gemeinden beibehalten werden soll.

CDU und Kirchen machen Kniefall vor Islam

Auch im nordrhein-westfälischen Waltrop war dies der Fall. Während der Haupt-Phase der Coronakrise hatte es ein Gespräch von Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) mit Vertretern der Glaubensgemeinschaften gegeben. Dabei war vereinbart worden, dass neben dem Glockenläuten auch der freitägliche Muezzin-Ruf während der Corona-Krise erlaubt sein soll – nicht zuletzt als Zeichen der interreligiösen Solidarität. Nun wünschen viele Islam-Verbände, dass der Muezzinruf weiterhin erlaubt bleibt. Begründung: So könnten sich Muslime stärker angenommen und akzeptiert, also heimisch fühlen. Bürgermeisterin Moenikes hat damit in Waltrop kein Problem und sieht auch die christlichen Kirchen hinter sich. So hatte sie den katholischen Pfarrer Dr. Carsten Roeger wegen des Themas kontaktiert, der in seiner Antwort in den Tagen des Ramadan darauf verwies, „für ein gewisse Zeit“ könne das Zulassen des Rufes ein Zeichen der Toleranz sein.

Problematischer Moschee-Verband „DITIB“

Der Versitzende der Waltroper DITIB-Gemeinde Mustafa Akpinar zeigt sich erfreut und lobt das gute Miteinander der Religionsgemeinschaften in Waltrop. Allerdings mutet die Unterstützung der CDU-Bürgermeisterin für die DITIB etwas befremdlich an, aber zeigt wohl, dass das „C“ für „Christlich“ bei der CDU nurmehr Makulatur ist. Schließlich untersteht der Verband direkt dem türkischen Präsidenten und seit September 2018 prüft da Bundesamt für Verfassungsschutz eine Einstufung als Verdachts- oder gar Beobachtungsfall.