Start Allgemein Islamismus: Terror-Türke tötet Portugiesen in Schweizer Kebabstand
"Rache an der Schweiz"

Islamismus: Terror-Türke tötet Portugiesen in Schweizer Kebabstand

Am Samstag den 12. September wurde ein Portugiese kaltblütig in einem Kebab-stand in Morges in der Schweiz ermordet. Jetzt stellt sich heraus: es war ein Terrorakt!

Die Schweiz trauert. Weiße Rosen und Kerzen erinnern vor einem Kebab-Stand in Morges, einer beschaulichen Stadt am Genfer See, an die entsetzliche Tat.

Rodrigo G. war Stammgast im Kebab-Imbiss. Auch am Samstag des 12. September wollte er nur kurz essen. Plötzlich sei der Türke (26) in den Kebabstand gekommen und habe zielsicher auf den 29-jährigen Portugiesen, der für ein Bauunternehmen arbeitete, eingestochen.

Er war sofort tot

Alle hätten geschrien und geweint. Für Rodrigo sei aber jede Hilfe zu spät gekommen, er sei sofort an der Stichverletzung verstorben, erzählte der Kebab-Stand-Besitzer im Gespräch mit der schweizerischen Zeitung Blick.

Türke kam gerade erst aus der Haft

Erst im April führte die Staatsanwaltschaft des Kantons Waadt ein Strafverfahren gegen den Türken wegen des Verdachts der Brandstiftung an einer Tankstelle. Im Zuge der Ermittlungen stießen die Behörden auf einen möglichen dschihadistischen Hintergrund des Türken. Die Ermittlungen wurden daraufhin auf Verbindungen des Türken zu Al-Qaida und dem Islamischen Staat ausgeweitet. Im Juli wurde der Türke letztlich dennoch aus der U-Haft entlassen.

Rache für Prophet Mohammed

Der Türke wurde einen Tag nach der Tat, am Sonntag, festgenommen. Sein Motiv sei „die Rache an der Schweiz“ und die „Rache für den Propheten Mohammed“ gewesen. 

Der schweizer Nachrichtendienst ermittelte gegen den Türken mit schweizer Staatsbürgerschaft bereits im Vorfeld aufgrund seines radikalen Islamismus.

Jetzt gehen die Ermittlungen weiter. Der 26-Jährige befindet sich seit 13. September wieder in Haft.