Die Wochenblick-Ausgabe 31/18 beschäftigte sich ausgiebig mit dem Presserat-Verein.

Der „Österreichische Presserat“ fordert in einer Presseaussendung „Regierungsinformationen zu hinterfragen und auf ihre Korrektheit zu prüfen“. Fraglich nur, ob man derartiges auch bei einer rot-grünen Regierung getan hätte…

Wörtlich fordert der Verein „die Medien dazu auf, ihre wichtige Kontrollfunktion ‚als vierte Gewalt im Staat‘ wahrzunehmen und auch Regierungsinformationen nicht unreflektiert zu übernehmen.“

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Linkes Weltbild

An anderer Stelle heißt es: „Verantwortungsvoller Journalismus bedingt es selbstverständlich, die Gegenseite im Artikel zu Wort kommen zu lassen.“ Abschließend heißt es: „Die Leserinnen und Leser erwarten sich zu Recht eine möglichst umfassende und neutrale Darstellung eines Themas.“

Das ist grundsätzlich natürlich richtig und wichtig und es wäre schön, wenn die linksdominierten Mainstream-Medien, die den Presserat bilden, sich auch daran hielten. Tatsächlich werden neutrale Darstellungen eines Themas meist nur dann zugelassen, wenn es ins linke Weltbild passt. Was man wohl am besten am Beispiel Einwanderung sehen kann.