Neue Studie: Jeder Flüchtling kostet 277.000 Euro 1
Foto: Balazs Beli

Aufgrund einer Einigung von Innenminister Wolfgang Sobotka (ÖVP) und seinem italienischen Amtskollegen soll Österreich Flüchlinge aus Italien aufnehmen. Und zwar ausschließlich unbegleitete Minderjährige (UMF), die dem Steuerzahler besonders viel Geld kosten.

Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) will diesen Plan verhindert: „Solange die illegale, unkontrollierte Zuwanderung weiter existiert und Österreich derart stark belastet ist, nehmen wir sicher keine zusätzlichen Flüchtlinge aus Italien auf.“ Im Verhältnis von Bevölkerungszahl und Asylwerber sei Österreich nämlich doppelt so stark belastet als Italien!

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NGOs kassieren noch mehr ab

LH-Stv. Manfred Haimbuchner begrüßt Doskozils Kritik an Sobotkas Plänen und fügt hinzu, dass unbegleitete Minderjährige (UMF) ein noch größerer Kostenverursacher sind. Gleichzeitig könnten aber NGOs bei ihnen besonders abkassieren: „Allein für das laufende Jahr in Oberösterreich wird mit 2.000 UMF gerechnet, die dem Steuerzahler deutlich mehr als ein gewöhnlicher Asylwerber kosten. NGOs, die sich um diese jugendlichen Flüchtlinge kümmern, erhalten bis zu 2.889 Euro pro Monat. Für unser Bundesland ergibt das für das Jahr 2017 prognostizierte Kosten von 58 Millionen Euro.“

Verfahrenszentren außerhalb Europas gefordert

Doskozil und Haimbuchner pochen einmal mehr auf Verfahrenszentren außerhalb Europas. Diese sollen illegale Zuwanderung nach Europa verhindern. Zudem stellt Manfred Haimbuchner klar: „Die träge EU muss endlich dafür Sorge tragen, dass die Schengen-Außengrenzen gesichert und auch die Dublin-Gesetze eingehalten werden“.

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