Ein Vorstoß des mächtigen „Internationalen Währungsfonds“ verärgert viele Österreicher: Die Organisation mit Hauptsitz im US-amerikanischen  Washington, D.C. hat eine Besteuerung von Bargeld vorgeschlagen.

Auf diese Weise soll offenbar einer drohenden Rezession entgegengewirkt werden. Beim IWF wird sich laut Medienberichten so bereits auf die Möglichkeit einer schweren Krise der Weltwirtschaft vorbereitet…

Konsum soll angekurbelt werden

Denn die Notenbanken können ihre Zinsen nicht mehr senken, um die Konjunktur anzukurbeln. Deshalb drohen Sparern laut „Focus Online“ nun Negativzinsen, sie sollen demnach so zum Konsum gezwungen werden. Durch die Abhebung von Bargeld ließen sich die Negativzinsen jedoch umgehen. Dem will der IWF offenbar nun einen Riegel vorschieben.

Laut dem Arbeitspapier des IWF soll der Plan wie folgt umgesetzt werden: Die Notenbank soll die Geldmengenbasis in zwei Währungen einteilen, einerseits Bargeld und andererseits elektronisches Geld (e-Geld). Auf Letzteres, also das Buchgeld, würden automatisch die Strafzinsen anfallen. Gleichzeitig soll Bargeld einen bestimmten Umrechnungskurs gegenüber e-Geld bekommen. „Dieser Umrechnungskurs ist entscheidend für den Plan“, so die Experten des IWF Signe Krogstrup und Ruchir Agrawal, die die Idee laut „Focus Online“ entwickelt haben.