In 20 Jahren wird jeder dritte Mensch in Deutschland ein Zuwanderer sein, prophezeit der Migrationsforscher Herbert Brücker. In den Großstädten gar 70 Prozent. Was man heute in deutschen Großstädten erlebe, werde künftig für das Land insgesamt normal sein! Deutschland brauche aber noch mehr Zuwanderer. Sonst schrumpfe die Wirtschaft. Was Brückner nicht sagt: in Deutschland haben 40 Prozent der Arbeitslosen heute schon Migrationshintergrund. Zwei von drei Flüchtlingen beziehen Hartz IV

Mehr Konsum und Billigjobs

Der Wirtschaft ist das egal. Sie hat Konsumenten, die alles brauchen. Der private Konsum stützt zunehmend das abflauende Wirtschaftswachstum, auch in Österreich. Der Staat nimmt mehr Steuern ein. Zudem hat die Wirtschaft billige Arbeitskräfte. Ein Großteil der Migranten bzw. Asylwerber in unserem Nachbarland arbeiten in der Logistik (Fahrer, Zusteller, etc.), als Reinigungskräfte, Küchenhelfer oder im Verkauf. Die weniger Qualifizierten bekommen harte Konkurrenz.

Großstädte gehören schon den Migranten

Als Beispiel nennt Brücker Frankfurt: jeder Zweite habe dort bereits Migrationshintergrund. Der Anteil werde auf 70 Prozent steigen. In Berlin sind es etwa 35 Prozent. Diese Entwicklung wird sich auch politisch niederschlagen. Brückner beruhigt aber: die Deutschen werden künftig trotzdem keine „Minderheit“ sein – und widerspricht sich selbst.

Jährlich plus 400.000 Zuwanderer

Brückner zitiert amtliche Zahlen, wonach Deutschland bis 2060 pro Jahr netto 400.000 Einwanderer braucht. Andernfalls würde die Erwerbsbevölkerung und damit die Wirtschaftskraft schrumpfen.
Seine These hält nicht. Denn ein Großteil der Migranten ist zuerst einmal arbeitslos. Dafür kommen die Steuerzahler auf. Inzwischen zeichnet sich bei der 1. und 2. Generation der Einwandererkinder Erschreckendes ab: Bildungsabbruch, Integrationsunwilligkeit, keinen Bock auf Arbeit. Heißt: immense Mehrkosten für Integration, Soziales, Sicherheit, Gesundheit, Wohnen, Bildung, etc. Ganz zu schweigen von einer gefährlichen Segmentierung der Gesellschaft.

Absturz auf Entwicklungsland-Niveau?

Die Wirtschaft ist zweifellos ein Spiegelbild ihrer verfügbaren Arbeitskräfte. Ein Großteil der Migranten in Deutschland kommt aus Syrien, Afghanistan, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Eritrea und Somalia. Wie es dort aussieht, ist bekannt. Stützt sich Deutschland vor allem auf diese künftigen Arbeitskräfte, ist es aus mit Innovation und Qualitätsexport. Bei anhaltenden Trends könnte Deutschland sich allmählich auf Entwicklungsland-Niveau zubewegen. Nicht nur wirtschaftlich.