Stellen Sie sich vor, der Journalist eines freien Mediums beschimpft den Propheten einer Weltreligion auf unflätigste Art und Weise und beleidigt damit Gläubige weltweit! Wie würde dann wohl die Berichterstattung des ORF ausfallen? Mit Bezeichnungen wie „rechtsextrem“ oder „rassistisch“ wäre man wohl schnell zur Stelle.

Ein Kommentar von Chefredakteur Christian Seibert


 „Rassismus“ und „Verhetzung“

Keine Angst, der „Wochenblick“ hat keine Ambitionen, sich auf das geschmacklose Niveau von „ZiB 24“-Frontmann Roman Rafreider zu begeben („Wochenblick“ berichtete). Dieses Planspiel soll nur die Heuchelei in der öffentlichen Debatte aufzeigen.

Während man ohne weiteres über die Erschlagung von Jesus durch einen Feuerlöscher witzeln darf, mag der Eintrag mittlerweile auch gelöscht worden sein, wird das Hinterfragen der Einwanderungspolitik oder Religionskritik in anderen Fällen mit „Rassismus“ und „Verhetzung“ gleichgesetzt. In der Vergangenheit war der ORF stets darauf bedacht, auf die historische Verantwortung Österreichs gegenüber seinen Nachbarn hinzuweisen.

roman rafreider orf
Das Posting des ORF-Moderators schockte viele österreichische Christen.

Polit-Eskapaden auf Twitter

Neuerdings neigt man dazu, den italienischen Innenminister als „Rassisten“ zu bezeichnen, weil einem die gewählte Politik des Landes nicht passt. In der Empfindung eigener moralischer Erhabenheit und in maßloser Selbstüberschätzung sollen die unmündigen Seher belehrt werden. Am Küniglberg ist aus Information längst Meinung und Politik geworden. Nur eine allumfassende Reform kann das verloren gegangene Vertrauen der Bürger in den ORF wiederherstellen.

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