Seit Monaten wird bereits gewarnt, dass die Lockdowns fatale Folgen haben können und mehr Kollateralschäden verursachen als Nutzen bringen. Nun greift auch der Mainstream das Thema auf und meldet, dass die Maßnahmen zu schweren psychischen Schäden führen – vor allem bei Kindern.

Jetzt geschieht, was vor was die Politik immer gewarnt hat: überfüllte Stationen in Krankenhäusern und Triagen. Allerdings nicht auf den Intensivstationen durch Corona-Kranke, sondern auf den Kinderpsychiatrien – diese sind völlig überlastet. Deshalb fordern Kinder- und Jugendärzte in Deutschland derzeit, dass die Kindergärten und Schulen endlich wieder ganz öffnen sollen. Die die Auswirkungen der Corona-Politik sind fatal. Vor allem mit Einsamkeit, Depressionen und Essstörungen hätten die Kinder und Jugendlichen zu kämpfen. „Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausmaß, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgefährdet ist und ‚nur‘ eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen“, so der Sprecher des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Jakob Maske gegenüber Medien.

Politik hat Kinder vernachlässigt

Zudem kritisiert der Verband scharf, dass die Kinder und Jugendlichen in der Pandemie von der Politik massiv vernachlässigt wurden. Wären in der ersten Phase der Pandemie die Schließungen der Schulen und Kindergärten noch nachvollziehbar gewesen, habe es später keinen Grund mehr für diese Maßnahmen gegeben, da klar war, dass Kinder keine Infektionstreiber sind und das Virus einerseits kaum weitergeben. Auch erkranken sie deutlich seltener an Corona und wenn, dann zeigen sie im Großteil der Fälle nur leichte Symptome, so der Sprecher des BVKJ. Auch der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) Jörg Dötsch sieht es als absolute Notwendigkeit an, Kindern und Jugendlichen ein „normales soziales Leben zu ermöglichen, damit sie sich normal entwickeln können“.

Ändert der Mainstream seinen Kurs?

Während Corona-kritische Medien wie der Wochenblick bereits im vergangenem Jahr vor den Gefahren der Maßnahmen warnten, wurde dies im Mainstream geflissentlich ignoriert. Nun ist selbst der Bild-Zeitung die derzeitige Situation in den Kinder- und Jugendpsychiatrien einen Artikel wert: „So krank hat die Corona-Politik unsere Kinder gemacht“, titelt das Springer-Blatt, um dann „fünf katastrophale Fehler“ aufzuzählen, die zu dieser Entwicklung führten.

So sei Familien und Kindern von Anfang an Angst gemacht worden, wobei das Blatt auf das Strategiepapier des deutschen Innenministeriums verweist, in dem es hieß: „Um die gewünschte Schockwirkung zu erzielen, müssen die konkreten Auswirkungen einer Durchseuchung verdeutlicht werden.“ Zudem wurden auch Kinder instrumentalisiert, indem ihnen das Gefühl gegeben wurde, Schuld zu sein, wenn Angehörige sterben, falls sie etwa vergessen sollten, sich die Hände zu waschen.

Auch wurde vor Besuchen der Großeltern gewarnt, weil diese angesteckt werden und sterben könnten. Laut neuester Erkenntnis der „Bild“ ein Fehler der Politik, da Kinder so „gelernt“ hätten, eine Gefahr für andere zu sein und ihr seelischer Zustand dabei zu wenig beachtet wurde. Dass Mainstream-Medien, darunter auch die „Bild“, die Horror-Meldungen der Politik allerdings täglich verbreiteten und somit keinen unwesentlichen Anteil an der Entwicklung tragen, wird unerwähnt gelassen.

Falsche Experten und Planlosigkeit der Politik

Aber auch die anderen Kritikpunkte sind nicht von der Hand zu weisen. Sie wurden von Maßnahmen-Kritikern bisher immer wieder vorgebracht, blieben allerdings unerhört. So stellt die Bild nun fest, dass keine Kinder-Experten bei den Corona-Gipfeln gehört wurden oder diese gar ausgeladen worden seien, weil sie sich gegen Schulschließungen aussprachen. Auch seien Kinder fälschlich zu Virenschleudern erklärt worden.

Ebenso fällt dem Blatt jetzt auf, dass der Regierung das Gespür für Kinder fehlt und alle entscheidenden Politiker in der Pandemie – Kanzlerin Angela Merkel (66, CDU), Kanzleramtsminister Helge Braun (48, CDU), Finanzminister Olaf Scholz (62, SPD), Gesundheitsminister Jens Spahn (41, CDU), Wirtschaftsminister Peter Altmaier (62, CDU) – selbst keine Kinder haben.

Experten und Eltern, die jedoch auf diese Punkte seit Monaten aufmerksam machten und in ihrer Verzweiflung und zum Wohl ihrer Kinder auf die Straße gingen, mussten und müssen sich nach wie vor von den Erzeugnissen des Springer-Verlags und anderen Medien als „Corona-Leugner“, „Querdenker“ oder „gefährliche Rechtsextreme“ und „Lebensgefährder“ beschimpfen lassen.

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