Was müssen sich die zuhause eingesperrten Österreicher von dieser Regierung denn noch alles bieten lassen? Rupert Reif, Mitglied im türkisen Kabinett von Kanzler Sebastian Kurz und ein Vertrauter von diesem, bezeichnete am Montag kritische Bürger via Twitter glatt als „ungezogene Kinder“.

Ein Kommentar von René Rabeder

Reißen Sie sich endlich zusammen!

Ich werde das jetzt ganz kurz halten und dabei zur Gänze auf die „Message-Control“ verzichten, die Ihnen doch so wichtig ist. Die Botschaft, die ich Ihnen, liebe Bundesregierung und vor allem Ihnen, sehr geehrter Herr Bundeskanzler, im Namen der Österreicherinnen und Österreicher weiterleiten möchte ist eine sehr klare: Reißen Sie sich endlich zusammen!

Weil nicht alle Bürger darüber glücklich sind, sich per App oder Schlüsselanhänger (oder was Ihnen sonst noch alles einfällt) komplett überwachen zu lassen, sind diese längst keine „ungezogenen Kinder“.

Es reicht!

Was erlauben Sie sich eigentlich, Herr Reif? Was soll den Österreichern noch alles zugemutet werden? Seien Sie gefälligst dankbar! Dankbar, dass die Stimmung noch nicht gekippt ist. Dankbar, dass die Mehrzahl der Bürger es über sich ergehen lässt, eingesperrt zu sein, belogen zu werden (oder wie war das mit den gratis Schutzmasken in den Supermärkten?) und von den Maßnahmen an den Rand des finanziellen Ruins gedrängt, mit ein paar tollen Ankündigungen abgespeist zu werden.

Und wenn diese Bürger dann auch noch ihre ganz persönlichen Rechte abgeben sollen und (zurecht) an dieser Stelle sagen: „Nein, hier ist Schluss“, dann müssen sie sich auch noch beleidigen lassen?!

Sicher nicht! Sparen Sie sich die respektlosen Kommentare. Nehmen Sie Ihre App, schnappen Sie sich Ihren Schlüsselanhänger und arbeiten Sie einfach weiter daran, den Österreichern ihr normales Leben zurück zu geben. Das, was Sie da verbringen ist keine Heldentat. Die Österreicher schulden Ihnen gar nichts. Dafür wurden Sie gewählt, Herr Kurz. Und dafür werden Sie sicher fürstlich bezahlt, Herr Reif.