Jetzt spricht Norbert Hofers Frau Verena
Foto: FPÖ

Der Wahlkampf um das Amt des Bundespräsidenten nimmt wieder Fahrt auf. Knapp einen Monat vor der Wahl am 4. Dezember äußert sich nun auch die Frau des Kandidaten Norbert Hofer (FPÖ) auf der Facebook-Seite ihres Mannes ausführlich dazu.

Dort zeigt sie sich mit Norbert Hofer unter anderem auf einem zuckersüßen Kuschel-Foto (siehe oben). Bereits gegenüber österreichischen Medien hatte sie sich kurz zum stressigen Wahlkampf-Alltag geäußert. Nun berichtet Verena Hofer ausführlich: „Ich freue mich und es ist mir ein Bedürfnis, mich heute bei Ihnen vorzustellen: Mein Name ist Verena Hofer und ich bin die Frau, die seit vielen Jahren an der Seite von Norbert Hofer steht.“

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„Das Leben ist anders geworden“

Der Wahlkampf sei eine schwierige Zeit, gesteht sie ein: „Das Leben ist anders geworden.“ Doch das nehme sie gerne in Kauf, weil ihr Mann „seine Tätigkeiten mit sehr viel Herzblut und Menschenliebe ausübt“. Sein großes Lebensziel sei zur zur „positiven Entwicklung unseres Landes etwas Wesentliches“ beizutragen. Schmerzhaft seien für Verena die vielen Anschuldigungen gegen ihren Mann.

Traumberuf Altenpflegerin

Gerne würde sie den Beruf als Altenpflegerin ausüben, gesteht sich jedoch ein, dass das mit einem zukünftigen Bundespräsidenten Norbert Hofer schwierig bis unmöglich sei. „Da ich aber der sozialen Arbeit in jedem Fall verbunden bleiben möchte, ist es mir eine Herzensangelegenheit, mich im Wohltätigkeitsbereich weiter um jene Menschen zu bemühen, die von der Gesellschaft zu oft ausgeblendet werden. Für mich sind das ganz besonders pflegebedürftige Menschen“, verspricht Verena. 7

Höflich bedankt sie sich bei den Unterstützern und Wählern von Norbert Hofer: „Es ist auch für mich überwältigend zu sehen, wie viel an positiver Energie, Hoffnung und Herzlichkeit mein Mann für seinen unermüdlichen und ehrlichen Einsatz für unsere Heimat zurückbekommt.“

Facebook-Hass gegen VdB und Hofer

Während des für die Familien von Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer sehr belastenden Wahlkampf kam es immer wieder auch zu persönlichen Angriffen aus beiden Lagern. So hatte ein Facebook-Nutzer Van der Bellens Wohnadresse veröffentlicht, ein anderer rief zu „Anschlägen“ auf. Auch Norbert Hofer wurde mit dem Tod gedroht, besonders gemeine Nutzer verspotteten ihn wegen seiner Behinderung.

„Auch mein Leben hat sich durch die Kandidatur meines Mannes sehr verändert. Unser Haus wird seit Monaten von Polizisten bewacht und auch mein Mann muss von Sicherheitspersonal begleitet werden“, berichtet Verena über diese für sie schwierige Zeit. Hier ihr offener Brief an die Österreicher:

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